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Der Tag im Kreis Mettmann (12.05.2022)
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Der Tag im Kreis Mettmann (12.05.2022)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.05.2022 22:00

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Der Tag im Kreis Mettmann (20.01.2023)
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Anschlag auf Essener Schulen verhindert?

Die Polizei in Essen hat möglicherweise einen Anschlag auf eine oder zwei Schulen verhindert. Ein Spezialkommando hat heute Nacht die Wohnung eines 16-jährigen Gymnasiasten durchsucht und den Jungen festgenommen. Bei ihm wurden unter anderem rechtsextreme Schriftstücke, Explosivstoffe und Rohrkörper für 16 Bomben sichergestellt. Das Bombenmaterial sei funktionsfähig aber nicht einsatzbereit gewesen, sagt die Polizei. Die derzeitige und seine ehemalige Schule des 16-jährigen wurden durchsucht - bislang wurden dort keine Sprengsätze gefunden.


Krieg drückt Stimmung in Industrie und Wirtschaft

Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf die Geschäftserwartungen der Unternehmen im Kreis Mettmann und der Region aus. Die Lage sei noch stabil, aber die Wirtschaft befürchtet eine Rezession, heißt es von der Industrie- und Handelskammer. Einer IHK-Umfrage zu Folge schätzt die Wirtschaft im Kreis Mettmann und der Region die aktuelle Lage aktuell noch als zufriedestellend ein, es werde angesichts des Ukraine-Kriegs aber ein Abschwung erwartet. Energieintensive Unternehmen und insbesondere Betriebe, die Gas für den Produktionsprozess benötigen, fürchten eine Einschränkung ihrer Versorgung.


Deutlich mehr Briefwähler als 2017

Wie uns die Wahlleiter der Städte auf Nachfrage mitteilten, liegt die Zahl der Briefwähler schon jetzt um teilweise mehr als 50 Prozent höher bei der Wahl 2017. Beantragen lässt sich die Briefwahl je nach Stadt noch bis morgen, in Einzelfällen auch noch bis Sonntag, in den Wahlbüros. Anträge sollten dann spätestens heute in der Post sein, können zur Not aber auch noch bis Sonntag in die Rathausbriefkästen der Städte geworfen werden.


Gegen die Diskriminierung von Russen

Russen im Kreis Mettmann dürfen nicht wegen des Ukraine-Kriegs diskriminiert werden. Das machen jetzt das Kreis-integrationszentrum und die Beratungsstelle gegen Alltagsrassismus deutlich. Hintergrund seien zunehmende Vorbehalte gegen Unbeteiligte in unseren Städten, die als Russen wahrgenommen werden. Es gebe vermehrt Meldungen über Anfeindungen, Bedrohungen und körperliche Gewalt. Man warne vor antirussischen Ressentiments, und rufe dazu auf, russischsprachige Menschen im Kreis als Teil unserer Gesellschaft zu betrachten, sagt die Beratungsstelle.

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