
Der Tag im Kreis Mettmann (11.07.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.07.2022 22:00
Messerattacke in der Düsseldorfer Altstadt
Nach der Messerattacke in der Düsseldorfer Altstadt musste die Polizei alle Verdächtigen wieder laufen lassen! Sonntagnacht war ein Streit in einem Club eskaliert. Eine Gruppe Männer hatte erst aufeinander eingeschlagen. Dann griff plötzlich einer einen 25-jährigen mit einem Messer an. Das Opfer schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Der dringende Tatverdacht habe sich bei keinem der Verdächtigen erhärtet, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Montag. Die Ermittlungen gingen aber weiter. Zum Tatmotiv und dem Verbleib der Tatwaffe wollten die Ermittler aus taktischen Gründen bisher nichts sagen.
Urteil Missbrauchskomplex Wuppertal
Im Wuppertaler Missbrauchskomplex hat das Landgericht heute zwei Urteile gesprochen. Ein 22-jähriger muss unbefristet in die geschlossene Psychatrie - er hatte u.a. ein fünf monate altes Baby sexuell missbraucht. Der Verurteilte war als Kind selber Opfer sexueller Gewalt. Er hatte bereits im Alter von 15 Jahren durchgesetzt, in einer Einrichtung der Diakonie betreut zu werden, so der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsbegründung. Außerdme wurde ein 45-jähriger Mitangeklagter vom Wuppertaler Landgericht zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Neanderbad wieder normal geöffnet
Im Erkrather Neanderbad kann der Normalbetrieb ab dieser Woche wieder losgehen. Das Schwimmbad kämpft seit einigen Wochen mit Personalmangel und -ausfällen. Die Öffnungszeiten waren daher eingeschränkt. Seit heute ist das Neanderbad wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet, schreibt die Stadt Erkrath. Kleine zeitliche Einschränkungen gibt es aber noch im Außenbereich und demnächst stehen im Schwimmbad noch Sanierungsarbeiten an Dächern und Fliesen an. Auch wenn sich die Personalsituation im Neanderbad wieder etwas entspannt hat, werden weiter neue Mitarbeiter gesucht. Infos gibt es auf der Website des Neanderbads.
Inobhutnamen des Jugendamtes
Im letzten Jahr sind wieder mehr Kinder und Jugendliche ohne ihre Eltern nach NRW geflüchtet. Die Jugendämter mussten für 2.500 Minderjährige eine Unterkunft finden, so das Statistische Landesamt. Auch bei uns im Kreis Mettmann ist die Zahl solcher Fälle gestiegen. Meistens musste das Jugendamt aber aus anderen Gründen eingreifen, z.B. wegen überforderter Eltern. Meistens stehen Kinder und Jugendliche nur vorübergehend und nicht länger als 3 Monate unter dem Schutz des Jugendamts.