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Der Tag im Kreis Mettmann (11.03.2022)
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Der Tag im Kreis Mettmann (11.03.2022)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 21.02.2022 23:00

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Der Tag im Kreis Mettmann (20.01.2023)
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Landkreistag gegen Coronafall-Zählung

Die Meldepflicht für Corona-Fälle soll abgeändert werden, das fordert zumidnest der NRW-Landkreistag. Bei den aktuell hohen Fallzahlen sind viele Gesundheitsämter schlichtweg überfordert.

Alleine bei uns im Kreis Mettmann sind heute über 1000 Neuinfektionen gemeldet. Der Landkreistag, in dem auch der Kreis Mettmann vertreten ist, fordert daher, dass nicht mehr alle Einzelfälle an das Robert-Koch-Institut übermittelt werden müssen. Das sei unpraktikabel und auch sinnlos geworden. Denn die noch vorhandenen Schutzmaßnahmen würden längst nicht mehr mit der Inzidenz, sondern mit der Belastung der Krankenhäuser begründet, sagt der Landkreistag.


Reul im Untersuchungsausschuss

Die Flutkatastrophe nach Tief Bernd im letzten Sommer hatte auch im Kreis Mettmann zu erheblichen Schäden geführt. Im NRW-Landtag wurde heute auch Innenminister Reul zu möglichen Versäumnissen befragt. Im Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe hatte ein Gutachter zuletzt einige Fehler der Behörden aufgezeigt - unter anderem habe es an einer unmissverständlichen Warnung der Bevölkerung gefehlt. Der Starkregen Mitte Juli hatte auch bei uns zahlreiche Orte überflutet - beispielsweise Alt-Erkrath, Velbert-Langenberg oder Haan-Gruiten. In ganz NRW starben 49 Menschen, die Schäden wurden auf etwa 13 Milliarden Euro geschätzt.


DRK warnt vor humanitärer Katastrophe

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Mettmann warnt vor einer langfristigen humanitären Katastrophe im ukrainischen Krieggebiet. Man betrachte mit Sorge, dass immer wieder der Schutz der Zivilbevölkerung missachtet werde und ihnen die Flucht verwehrt werde. Auch müssten Hilfsorganisationen in die Kriegsgebiete gelassen werden, um dort Menschen versorgen zu können. Auch die kritische zivile Infrastruktur, wie Trinkwasser und Nahrungsversorgung, müsse gewährleitet sein, sagt das DRK im Kreis. Es warnt außerdem vor dem Missbrauch des Rotkreuz-Schutzzeichens bei privaten Hilfstransporten. Nach dem Genfer Abkommen dürfe das nur von neutralen Hilfsorganisationen verwendet werden; der Missbrauch gefährde sowohl die Helfer als auch die Menschen, denen geholfen werden soll.


Hildener Spendenaktion abgesagt

Wir hatten im Vorfeld darüber berichtet, in Hilen musste heute aber die geplante Sammelaktion für die ukrainischen Flüchtlinge abgesagt werden. Wie die Stadt mitteilte, war die Spendebereitschaft der Hildener so groß, dass schon vor Ende der Aktionsreihe die Kapazitäten der Stadt vollständig erschöpft sind. Eigentlich sollten Mittwoch, Donnerstag und heute jeweils eine Aktion im Area51 in Hilden stattfinden. Bürgermeister Claus Pommer sagt, er sei stolz auf das Engagement der Hildener. Auch wenn die Sammelaktion heute abgesagt werden muss, sind weitere Aktionen in der Zukunft nicht ausgeschlossen, heißt es. Zuerst müsse man die bisherigen Spenden sichten, sortieren und verteilen.

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