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Der Tag im Kreis Mettmann (10.03.2022)
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Der Tag im Kreis Mettmann (10.03.2022)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 21.02.2022 23:00

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Der Tag im Kreis Mettmann (20.01.2023)
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Ausländerbehörde braucht Personal

Viele Flüchtlinge im Kreis Mettmann warten aktuell darauf, dass ihr Aufenthaltsstatus geklärt wird. Wie der Kreis Mettmann mitteilt, kommt die Ausländerbehörde mit der Bearbeitung der Fälle aktuell kaum hinterher. Bisher warten run 750 Menschen bei uns auf ihre Bescheinigung. Bis sie diese haben, bekommen sie eine sogenannte "Fiktionsbescheinigung".

Damit haben sie aber keinen Anspruch auf Sozialleistungen und keine Chance auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Heute sollte im Kreistag geklärt werden, ob die Behörde mehr Personal bekommen soll.


Teil-Urteil im Loverboy-Prozess

Ein Langenfelder und sein Bruder müssen mehrere Jahre ins Gefängnis. Das Düsseldorfer Landgericht hat die beiden gestern Abend unter anderem wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Der 33-jährige hatte dem neuen Partner der Ex-Freundin seines jüngeren Bruders mehrfach ein Messer in den Bauch gerammt und ihn damit schwer verletzt. Er wurde zu mehr als fünf Jahren verurteilt, sein Bruder wegen Beihilfe zu dreieinhalb Jahren. In einem anderen Prozess, der bald startet, wird der Langenfelder außerdem beschuldigt, eine 18-jährige zur Prostitution und zum Gruppensex mit Bekannten gezwungen zu haben.


Schrottmasken in Haaner Krankenhaus

Zum Beginn der Corona-Pandemie vor zwei Jahren hatte das Land NRW offenbar überstürzt Schutzmasken gekauft. 10 Euro pro Stück hatten die MAsken das Landgekostet; zu dem Zeitpunkt waren sie aber nicht getestet. Später kam heraus, dass diese Masken erhebliche Mängel aufgewiesen haben. 1.500 der Masken hat auch das St.-Josef-Krankenhaus in Haan erhalten. Auf RN-Anfrage heißt es, dass alle Masken vor Gebrauch durch das Krankenhaus selbst überprüft worden sind. Mangelhafte Masken wuren aussortiert; das sollen nicht wenige gewesen sein, heißt es.


Apothekerverband gegen Medikamentenspenden

Auch hier im Kreis Mettmann wollen viele Menschen den Ukrainern helfen. Der Apothekerverband warnt aktuell davor, Medikamente in die Krisengebiete zu spenden. DennArzneimittel dürfen nicht ohne Weiteres in andere Länder transportiert werden und für die Helfer vor Ort sei es außerdem schwierig diese gezielt weiterzuleiten. Der Verband empfiehlt deshalb Geldspenden, damit Medikamente vor Ort gekauft werden können.


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