
Der Tag im Kreis Mettmann (10.02.2025)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 10.02.2025 15:22
Ratingen hält aktuell nichts von Bezahlkarte für Geflüchtete
In Ratingen sieht es aktuell danach aus, dass die Stadt die Bezahlkarte für Geflüchtete ablehnen wird. Das geht aus Unterlagen für den Integrationsrat morgen hervor. Die Bezahlkarte soll zum Beispiel verhindern, dass Geld an Schleuser ins Ausland fließt. Die Stadt Ratingen sagt aber: Empirisch sei überhaupt nicht belegt, dass die Bezahlkarte das wirklich verhindert. Auch die Stadt Düsseldorf sagt: Man sehe durch die Bezahlkarte keine Verbesserung, sondern allein eine Stigmatisierung von Geflüchteten. Die Stadt Erkrath will damit auch noch warten, weil sie einen hohen Verwaltungsaufwand fürchtet.
Mettmann: "Masterplan Schulen" trotz knapper Kasse
Die Mettmanner Stadtverwaltung will mit hunderten Millionen Euro ihre Schulen und Sportstätten modernisieren. Sie hat jetzt entsprechende Pläne vorgelegt. Am 1. April könnte der Stadtrat den finalen Beschluss über den sogenannten Masterplan Schulen fassen.
Unter dem Strich steht eine Investitionssumme von mehr als 214 Millionen Euro. Hintergrund ist unter anderem der Rechtsanspruch auf OGS-Plätze ab 2026. Moderne Schulen sollen die Stadt für Familien und Fachkräfte attraktiver machen, so die Stadtverwaltung. Aber: Die Haushaltslage ist kritisch. Deswegen laute das Motto des Masterplans: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Monheim testet neue Elektro- und Wasserstoffbusse
Monheim möchte bis zum Jahr 2035 klimaneutral sein. Dabei helfen sollen unter anderem zehn neue Elektro- und Wasserstoffbusse. Die ersten fünf werden jetzt im Februar zu Schulungszwecken und für erste Testfahrten durch Monheim fahren. Ab März sollen dann fünf Elektro- und Wasserstoffbusse den regulären Linienbetrieb aufnehmen. Insgesamt nehme man in diesem Jahr zehn neue Fahrzeuge in Betrieb, sagt die Stadt. Langfristig wolle man die gesamte Flotte auf klimaneutrale Antriebe umstellen.
Haan bekommt Trinkwasser weiter aus Talsperren im Bergischen Land
Die Menschen in Haan bekommen Ihr Trinkwasser mindestens weitere 20 Jahre lang aus den Bergischen Talsperren. Die Stadt Haan hat ihren Trinkwasservertrag mit den Stadtwerken Solingen verlängert. Ursrünglich wäre der aktuelle Vertrag Ende 2026 ausgelaufen. Wasser soll jetzt aber mindestens bis Ende 2046 aus der großen Dhünntalsperre und der Sengbachtalsperre nach Haan fließen.