
Der Tag im Kreis Mettmann (10.01.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Sonntag, 09.01.2022 23:00
Zweifacher Totschlag in Haan: 46-jähriger vor Gericht
Weil er in Haan zwei Frauen umgebracht haben soll, muss sich ein 46-Jähriger von heute an vor dem Wuppertaler Landgericht verantworten. Angeklagt ist der Mann wegen zweifachen Totschlags. Zur Tat war es im April vergangenen Jahres gekommen - in der Wohnung, in der seine ehemalige Lebensgefährtin mit ihrer Mutter lebte. Laut Anklage hatte der Beschuldigte mit einem großen Messer auf beide Frauen eingestochen. Seine 64 Jahre alte Ex-Freundin starb sofort. Ihre 84 Jahre alte Mutter erlitt schwere Bauchverletzungen, an denen sie zwei Monate später gestorben ist. Das Wuppertaler Landgericht hat für den Fall noch vier weitere Verhandlungstage angesetzt.
Schule im Kreis startet in Präsenz und mit Tests
Die Schule ist bei uns heute in Präsenz gestartet. Die Grundlage für die Entscheidung des NRW-Schulministeriums ist die Ausweitung der Corona-Tests in den Schulen, sowohl in den Weiterführenden als auch den Grund- und Förderschulen. Laut dem Ministerium werden auch Geimpfte und Genesene in die regelmäßig stattfindenden Testungen miteinbezogen. So werde ein sicherer Rahmen um den wichtigen Präsenzunterricht im neuen Jahr gelegt, so Schulministerin Gebauer.
RE49 fällt aus: Übergangsfahrplan wegen Abellio
Bahnpendler bei uns in der Region müssen ab heute umplanen. Für viele Linien tritt ab heute ein Übergangsfahrplan in Kraft. Grund ist der Rückzug des wirtschaftlich angeschlagenen Bahnunternehmens Abellio. Ab heute (10.01.) stellt deshalb der RE 49 von Wuppertal über Velbert bis nach Wesel den Betrieb vorübergehend ein. Alternativ können die Linien S3 und S9 genutzt werden. Ab kommenden Montag wird außerdem der RE11 von Düsseldorf über Essen eine Zeit lang nicht mehr fahren. Der Übergangsfahrplan wird laut VRR bis Ende Februar gelten.
Kreisfeuerwehr testet Meldesystem für Gewalt gegen Einsatzkräfte
Die Feuerwehr in Mettmann testet von heute an ein Meldesystem für Gewalt gegen Einsatzkräfte. Die Landesregierung hat das System heute (10.1.) in Betrieb genommen. Insgesamt nehmen zwölf Landkreise und Städzte an der Piolotphase teil. Über das neue System können körperliche Angriffe, verbale und non-verbale Übergriffe sowie Sachbeschädigungen künftig online gemeldet werden. Angriffe auf diejenigen, die uns schützen, könne und werde man niemals akzeptieren, teilte NRW-Innenminister Herbert Reul mit.