
Der Tag im Kreis Mettmann (09.10.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 09.10.2023 16:10
Kreis Mettmann: Solidarität mit Israel
Der Großangriff der radikal-islamistischen Hamas auf Israel sorgt auch bei uns im Kreis Mettmann für Entsetzen. Man mache sich große Sorgen um die Menschen in Israel, heißt es von Monheims Bürgermeister Zimmermann.Zimmermann stehe aktuell in engem Austausch mit seinem Amtskollegen aus Tirat Carmel, das ist die Monheimer Partnerstadt im Norden Israels. Die Stadt ist bisher von den Angriffen der Hamas verschont geblieben. Deren Taten seien barbarisch, so Zimmermann. Als Zeichen der Solidarität haben Monheim, aber auch Langenfeld, die israelische Flagge vor ihrem jeweiligen Rathaus gehisst.
Klinik-Aus: Langenfelder GFO sieht sich gewappnet
Das Langenfelder Krankenhaus sieht sich für die Zeit nach dem Ende der Kliniken in Hilden und Haan gewappnet. Es bestünden ausreichend Kapazitäten, um auch mögliche weitere Patienten aus der Region behandeln zu können. Spezialbereiche, die zwar bislang in den Krankenhäusern von Hilden und Haan, aber nicht in Langenfeld angeboten werden, würden zum Teil von anderen Klinikträgern in der Region abgedeckt, so die GFO-Klinik auf Radio Neandertal-Nachfrage. Mit längeren Wartezeiten müssten Patienten in Zukunft nicht rechnen.
Krankenhaus-Schließung Hilden: Rund 10.000 Teilnehmer bei Kundgebung
Am Wochenende haben rund 10.000 Menschen in Hilden gegen die Schließung des St.-Josefs-Krankenhauses demonstriert. Sie zogen vom Krankenhaus aus in die Innenstadt auf den Alten Markt, um dabei ihrem Ärger und ihrer Wut Luft zu machen. Auch in Haan und Solingen sollen Krankenhäuser die Tore schließen müssen. Hildens Bürgermeister Claus Pommer äußerte nach der Kundgebung gemischte Gefühle. Der Klinik-Betreiber, die insolvente Kplus-Gruppe, begründet die Schließung der Krankenhäuser damit, dass sich das Land NRW gegen eine Ansiedlung der Geriatrie am Standort Hilden ausgesprochen hat, obwohl die Krankenkassen bereits ihre Unterstützung zugesagt hätten. Kommenden Samstag (14.10.) ist die nächste Demo geplant: dann in Haan.
Düsseldorf: Pläne für Umbau des Bahnhofsvorplatz
Der Vorplatz des Düsseldorfer Hauptbahnhofs soll in den nächsten Jahren sein Gesicht verändern. Die Vorplanungen für den Konrad-Adenauer-Platz seien auf der Zielgeraden, heißt es aus dem Düsseldorfer Rathaus. Als nächstes werden die Konzepte der Politik vorgestellt, ehe der Düsseldorfer Stadtrat in einem Monat (09.11.) das weitere Vorgehen beschließen soll. Die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Bahn haben sich den Plan gesetzt, den Vorplatz des Hauptbahnhofs übersichtlicher und insgesamt schöner zu gestalten. Unter anderem ist eine unterirdische Tiefgarage für Fahrräder geplant. Für die soll die alte Bunkeranlage unter dem Konrad-Adenauer-Platz genutzt werden. Hier könnten dann rund 1.900 Räder Platz finden. Außerdem plant die Stadt den barrierefreien Umbau der Straßenbahn-Haltestellen auf dem Adenauer-Platz. Dafür müssen allerdings die Gleise der Rheinbahn verlegt werden. Dadurch würde sich aber auch die Fläche des Bahnhofsvorplatzes vergrößern, so die Stadt Düsseldorf.