
Der Tag im Kreis Mettmann (08.07.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.07.2022 22:00
Unfallschwerpunkte im Kreis Mettmann
Im Kreis Mettmann sind im vergangenen Jahr viele Verkehrsunfälle passiert - häufig an immer wieder den selben Stellen. Das Land NRW hat jetzt einen Unfall-Atlas fürs vergangene Jahr veröffentlicht. Demnach kracht es zum Beispiel häufig in Velbert auf der Friedrich-Ebert- und der Langenberger Straße. In Mettmann passierten letztes Jahr mehrere Unfälle an der Kreuzung zwischen Düsseldorfer Straße und Südring, in Hilden auf der Walder- und der Klotzstraße, in Wülfrath auf der Mettmanner Straße. Auch die Brachter Straße in Ratingen-Homberg gilt als gefährlich, ebenso wie die Theodor-Heuss-Straße in Langenfeld.
Erkrath will Ausgaben optimieren
In Erkrath muss in den kommenden Jahren mehr gespart werden. Die Stadt will möglichst bald einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können - dabei helfen soll nun ein Optimierungskonzept. Mit Hilfe einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft will man sich in Erkrath jetzt die städtischen Finanzen genauer anschauen. Sämtliche Ausgaben und Leistungen der Stadt sollen so auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und wenn möglich gekürzt werden. Sparen muss die Stadt Erkrath: Zuletzt erwartete sie in jedem der kommenden Jahre ein Defizit von jeweils mehreren Millionen Euro.
Zeichen für atomwaffenfreie Welt
Wülfrath, Ratingen und Velbert setzen heute ein Zeichen für Frieden und eine Welt ohne Atomwaffen. Die drei Städte sind Mitglieder im weltweiten Aktionsbündnis "Mayors for Peace", das sich für eine atomwaffenfreie Welt einsetzt. Die Mitgliedsstädte hissen heute die Flagge der "Mayors for Peace" an ihren Rathäusern. Der Tag erinnert an ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. Darin stellt das Gericht fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung besteht und sich alle Atommächte darum bemühen müssen.
Hilden baut neue E-Ladesäulen
Im Kreis Mettmann wird weiter in Elektro-Infrastruktur investiert. Die Stadt Hilden stellt aktuell vermehrt Ladesäulen in Wohngebieten auf. An zentralen Knotenpunkten in der Stadt stehen bereits zehn reguläre und eine Schnelladesäule. In den Wohngebieten kommen jetzt noch einmal 19 Ladesäulen dazu. Aufgestellt werden die in Gebieten, wo es laut Stadt wahrscheinlich ist, dass Anwohner bis spätestens 2030 ein Elektroauto kaufen werden. Die Orte wurden demnach durch eine Studie ermittelt. Schon Ende Juli sollen die neuen Säulen in Betrieb gehen.