
Der Tag im Kreis Mettmann (08.04.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Mittwoch, 08.04.2026 13:41
Teure Energie belastet Landwirte
Der Iran-Krieg wirkt sich auch auf die Landwirte im Kreis Mettmann aus. Die gestiegenen Preise für Diesel und Düngemittel bringen viele landwirtschaftliche Betriebe an ihre Grenzen. Das sagt der Rheinische Landwirtschafts-Verband auf Radio-Neandertal-Nachfrage. Vor allem ackerbauliche Betriebe bei uns im Kreis Mettmann sind betroffen. Diesel wird für Bodenbearbeitung, Aussaat und Transport benötigt, Düngemittel sichern Erträge und Qualität. Durch die Entwicklungen auf dem Energiemarkt sind die Kosten zuletzt deutlich gestiegen. Die Landwirtschaft fordert deshalb Entlastungen von der Politik, etwa bei Energie- und Steuerkosten.
S28: Elektrifizierung im Zeitplan
Ab Mitte Dezember rollen die neuen elektrischen Züge der Regiobahn. Mit den neuen, schnelleren Züge kann die S28 dann drei Mal in der Stunde fahren, statt bislang 2x. Über den Zwischenstand der Arbeiten hat die Regiobahn heute an der Strecke in Mettmann informiert. Mit dabei war auch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Im Radio Neandertal-Interview hat er die Bedeutung des Projektes hervorgehoben. Die neuen elektrischen Züge sind leiser und ersetzen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember die alten Dieselzüge. Durch den Elektroantrieb stoßen die Züge keine Abgase mehr entlang der Strecke aus.
Geld für Geburtshilfe in Velbert
Die Geburtshilfe im Kreis Mettmann bekommt eine Finanzspritze: Das Velberter Helios-Klinikum bekommt für seine Geburtsstation einige hunderttausend Euro an Fördermitteln vom Land NRW. Das teilen die CDU-Landtagsabgeordneten für den Kreis, Sträßer und Heinisch, mit. Demnach fließen im Schnitt knapp 400.000 Euro an jede der kleineren Geburts-stationen im Land. Das Geld soll kleineren Geburtskliniken wie der in Velbert den Übergang bis zum Greifen der bundesweiten Krankenhausreform erleichtern. Für Velbert sei das eine gute Nachricht, so die beiden Abgeordneten. Junge Familien und werdende Eltern könnten so sicher sein, rund um die Uhr bestmöglich versorgt zu sein.