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Der Tag im Kreis Mettmann (07.07.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (07.07.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2026 15:30

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Der Tag im Kreis Mettmann (07.07.2026)
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Kreis Mettmann hat höchste Pro-Kopf-Verschuldung

Der Kreis Mettmann ist laut einer Auswertung der Kommunalfinanzen 2025 von IT.NRW der am höchsten verschuldete Kreis in Nordrhein-Westfalen. Die rechnerische Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 4.480 Euro und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 3.561 Euro. Ein großer Teil der Schulden entfällt auf Investitionskredite, mit denen unter anderem Straßen und Gebäude finanziert werden. IT.NRW weist jedoch darauf hin, dass die Finanzstrategien der Kommunen unterschiedlich sind und die Zahlen deshalb nur eingeschränkt vergleichbar sind. Landesweit stiegen die kommunalen Schulden auf 64,1 Milliarden Euro – der stärkste Anstieg seit 2017.

Fünf Jahre nach der Flut bleibt Vorsorge wichtig

Fast fünf Jahre nach der Flutkatastrophe von 2021 sehen Experten weiterhin Nachholbedarf bei der Krisenvorsorge. Auch im Kreis Mettmann waren damals unter anderem Langenfeld, Haan-Gruiten und Velbert von Überschwemmungen betroffen. Studien im Auftrag des Arbeiter-Samariter-Bunds zeigen, dass viele Menschen auf Notlagen noch immer nicht ausreichend vorbereitet sind. Der ASB fordert deshalb mehr alltagsnahe Angebote und eine stärkere Unterstützung lokaler Netzwerke. Nach Angaben der Landesregierung sind inzwischen rund 80 Prozent der privaten Gebäudesanierungen abgeschlossen. Insgesamt wurden 4,7 Milliarden Euro an Fluthilfen bewilligt.

Ratinger THW-Helferin aus Venezuela zurück

Eine THW-Helferin aus Ratingen ist nach einem rund zehntägigen Einsatz im Erdbebengebiet in Venezuela nach Deutschland zurückgekehrt. Gemeinsam mit ihrem Rettungshund Clooney war sie Teil der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland des Technischen Hilfswerks. Zusammen mit internationalen Einsatzkräften suchte das Team nach Verschütteten. Zwar konnten keine Menschen lebend gerettet werden, laut der Helferin sei es dennoch wichtig gewesen, Angehörigen Gewissheit zu geben. Zum Abschluss des Einsatzes übergab das THW Hilfsmaterial im Wert von rund 330.000 Euro an das Venezolanische Rote Kreuz.

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