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Der Tag im Kreis Mettmann (06.11.2023)
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Der Tag im Kreis Mettmann (06.11.2023)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Freitag, 03.11.2023 17:00

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Radio NeandertalDer Tag im Kreis Mettmann (10.11.2023)
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Streik an Uniklinik Düsseldorf

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uniklinik in Düsseldorf werden morgen streiken. Dazu hat die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Das sei die Reaktion auf die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes am vergangenen Freitag. Da hatte es kein Angebot von den Arbeitgebern gegeben. In den nächsten Tagen streiken dann auch weitere Unikliniken, unter anderem in Köln und Essen. "Die Arbeitgeber der Länder reagieren weder auf die Belastungssituation noch auf die unzureichende Bezahlung der Beschäftigten" heißt es von ver.di. Die Gewerkschaft fordert rund 10,5 Prozent Gehaltssteigerung, mindestens aber 500 Euro. Mehr Infos gibt es hier.

Kreis Mettmann bekommt Geld für Flüchtlingsunterbringung

Unsere zehn Städte sowie der Kreis Mettmann bekommen über 16 Millionen Euro vom Land NRW für die Unterbringung von Geflüchteten. Mehr als sechs Millionen Euro gehen an den Kreis, der Rest verteilt sich auf die Städte - je größer die Stadt, desto mehr Geld gibt es. Weil aktuell wieder mehr Flüchtlinge zu uns in den Kreis kommen, rüsten die Städte zurzeit wieder Turnhallen zu Flüchtlingsunterkünften um. Das DRK im Kreis Mettmann sucht zudem dringend Unterstützung für die Notunterkünfte in Monheim und Velbert. Für die Unterkünfte und für Integrationsangebote brauchen der Kreis und die Städte Geld, denn allein sind die Kosten kaum zu stemmen.

"Mobile Retter" feiert Jubiläum

Seit drei Jahren gibt es nun das Projekt "Mobile Retter" bei uns im Kreis Mettmann. Und in dieser Zeit haben die vielen ehrenamtlichen Helfer in mehr als 1.700 Einsätzen dazu beigetragen, Menschenleben zu retten. Dieses Fazit hat jetzt die Kreisverwaltung gezogen. Die Mobilen Retter kommen zum Einsatz, wenn in der Kreisleitstelle ein Notruf zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand oder zu Bewusstlosigkeit eingeht. Dann wird nicht nur der Rettungsdienst alarmiert. Auch auf den Handys der inzwischen 660 ehrenamtlichen mobilen Retter geht über eine App ein Alarm ein, wenn sie sich in der Nähe des Einsatzortes befinden. Dann können die mobilen Retter sofort zum Notfall ausrücken und lebensrettende Maßnahmen einleiten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Denn gerade bei solchen Notfällen zählt jede Sekunde. Ein mobiler Retter kann jeder werden, der mindestens 18 Jahre alt ist und zum Beispiel Erfahrungen im Rettungsdienst oder eine medizinische Ausbildung nachweisen kann.

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