
Der Tag im Kreis Mettmann (06.08.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht:
Energiekosten bremsen Firmen
Hohe Energiekosten bremsen offenbar viele Unternehmen im Kreis Mettmann aus. Das zeigt eine neue Befragung der IHK Düsseldorf. Demnach sehen rund 41 Prozent der befragten Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Das habe Folgen: Etwa jedes dritte Unternehmen verschiebe Investitionen in Klimaschutz, die eigenen Kern-Prozesse oder in Forschung und Innovation. Gleichzeitig investieren viele Betriebe weiter in Energieeffizienz oder die eigene Energieversorgung. Grundlage sind Antworten von Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Düsseldorf und dem Kreis Mettmann.
Mehr Online-Kurzurlaube
Im Kreis Mettmann machen immer mehr Menschen Kurzurlaub, den sie online gebucht haben. Das hat eine neue Auswertung der Landesstatistiker ergeben. Die haben Zahlen der Anbieter Airbnb, Booking.com und Tripadvisor verglichen. Demnach gab es 2025 mehr 150.355 sogenannte "Gästeübernachtungen durch Kurzzeitvermietung". Etwa die Hälfte der Kurzurlauber kam aus dem Ausland in den Kreis. Die Zahl der gesamten Übernachtungen war 2025 gut 15 Prozent (15,35%) höher als noch 2024. Damit war der Anstieg auch deutlich stärker als im Rest von NRW, wo es durchschnittlich knapp 14 Prozent (13,9%) mehr Übernachtungen gab. Spitzenreiter bei den Übernachtungen war der Hochsauerlandkreis, gefolgt von Köln. Die wenigsten Buchungen gab es in Bottrop und Hamm. Verglichen mit der Zeit vor Corona hat sich die Zahl der Übernachtungen, die per Airbnb und Co gebucht wurden, im Kreis Mettmann mehr als verdoppelt.
Warnung vor Giftködern
Die Stadt Haan ruft nach Hinweisen auf mögliche Gift-Köder zu besonderer Vorsicht auf. Die Verwaltung hat, eigenen Angaben zu Folge, bereits erste Maßnahmen eingeleitet. So sei das Veterinäramt des Kreises Mettmann informiert und der Kommunale Ordnungsdienst sei angewiesen, bei seinen Streifen verstärkt auf verdächtige Gegenstände zu achten. Wer einen Hund hat sollte beim Gassigehen besonders aufmerksam sein. Wer einen verdächtigen Fund macht, soll ihn dem Veterinäramt des Kreises Mettmann melden, damit der Verdacht überprüft werden kann.