
Der Tag im Kreis Mettmann (06.05.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.05.2022 22:00
Landkreise fürchten Probleme in Kitas
In unseren Städten drohen Engpässe im Jugendbereich. Davor warnt aktuell der Landkreistag NRW, in dem auch der Kreis Mettmann vertreten ist. Inzwischen gebe es in den Kommunen immer größere Herausforderungen durch die Aufnahme ukrainischer Kinder. Weil im pädagogischen Bereich aber schon seit jeher Fachkräfte fehlten, fürchte man nun Engpässe in den Kitas. Die Landesregierung müsse daher mehr junge Leute ausbilden und auch die Umschulung von Quereinsteigern deutlich stärker fördern.
Osttangente wird bald wieder gesperrt
Autofahrer müssen sich in diesem Monat wieder auf die Sperrung einer wichtigen Verbindungsstraße einstellen. Die Osttangente in Mettmann wird an insgesamt fünf Tagen in beide Richtungen vollgesperrt sein. Wie die Stadt Mettmann mitteilt, werden die Hochspannungsleitungen in dem Bereich erneuert. Autofahrer aus Mettmann, Wülfrath und umliegenden Städten, die die Osttangente als wichtige Abkürzung nutzen, bedeutet das an einigen Tagen eine Umstellung. Die Osttangente wird einmal am 18. und 19. Mai in beide Richtungen vollgesperrt sein. Und ein zweites Mal dann vom 23. bis 25. Mai.
Mehrkampf-Meeting in Ratingen startet
Die Sportwelt blickt dieses Wochenende wieder zu uns in den Kreis Mettmann. Dann findet das Stadtwerke Ratingen Mehrkampf-Meeting statt. Es ist einer der wichtigsten Leichtathletik-Wettkämpfe. Denn die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften diesen Sommer zu qualifizieren. Außerdem können sich die Sportler ihr Ticket für die EM in München sichern. Einen Link mit mehr Infos, auch zu den Eintrittskarten, gibt es auf unserer Homepage und in der Radio Neandertal-App.
Nachbarstadt ist FSME-Risikogebiet
Wer jetzt im Sommer durch Wälder und Wiesen läuft, sollte wieder besonders vorsichtig sein. Grund ist ein von Zecken übertragenes Virus, das die Erkrankung FSME auslösen kann. Das Robert-Koch-Institut warnt jetzt auch in ersten Regionen NRWs davor. Das bislang einzige Risikogebiet ist direkt in unserer Nachbarschaft - in Solingen. Die Folgen von FSME reichen von leichten, grippeartigen Symptomen und führen hin bis zu Entzündungen des Gehirns oder Lähmungen. Die Zecken leben in Büschen und Wiesen. Dort sollte lange Kleidung und festes Schuhwerk getragen und der Körper abends auf Zecken abgesucht werden.