
Der Tag im Kreis Mettmann (06.02.2024)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 06.02.2024 17:54
Staureicher Kreis Mettmann
Diese Info erreicht euch vermutlich im Stau - denn der Kreis Mettmann hat vergangenes Jahr einen Staurekord aufgestellt. Und dabei geht es nicht um die Meiersberger Straße in Ratingen-Homberg oder um die Hardt in Langenfeld. Den Rekord gab es auf der A3: 44 Kilometer zwischen dem Kreuz Breitscheid und Königsforst. Das war Ende August NRW-weit der längste Stau des Jahres 2023. So steht es in der neusten Staubilanz des ADAC. Und er zeigt, dass unser Kreis insgesamt eine Stauhochburg ist. Die staureichsten Tage waren laut ADAC unterm Strich der Mittwoch und der Donnerstag. Stau-Spitzenreiter war vergangenes Jahr die A1. Aber auch auf der A46 und 52, sowie auf der A57 und 59 hat es sich reichlich gestaut. Genauso wie auf der A3 im allgemeinen: Zwischen Köln und Oberhausen mussten Verkehrsteilnehmer insgesamt über 10.000 Stunden Wartezeit in Kauf nehmen. Und auch auf der A46 Richtung Wuppertal hat es sich letztes Jahr ordentlich geknubbelt: Hier standen Autofahrer im Schnitt 163 Stunden im Stau. Das ist fast eine Woche am Stück. Entspannung ist laut ADAC erstmal nicht in Sicht. Der Automobilclub erwartet sogar ein steigendes Verkehrsaufkommen - und mehr Staus. Vor allem deshalb, weil viele Brücken in NRW saniert oder neu gebaut werden müssen.
Erkrath positioniert sich gegen Rechtsextremismus
Der Widerstand gegen Rechtsextremismus ist auch in den Städten bei uns im Kreis Mettmann groß. Auch in Erkrath haben rechtsextremistisches Gedankengut, Hass und Hetze keinen Platz. Das soll jetzt auch eine Resolution deutlich machen. Auf den Weg gebracht hat die Resolution der Erkrather Stadtrat. Dort haben alle vertretenen Parteien für das Positionspapier gestimmt - außer die AfD. Die Resolution begrüßt den breiten gesellschaftlichen Widerstand gegen die Deportationspläne, über die Rechtsextremisten bei einem Treffen in Potsdam beraten hatten. Außerdem sollen die Erkrather ermutigt werden, sich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund einzusetzen. Es sei wichtig, klare Kante gegen Rechtsextremismus zu zeigen, so Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz. Er hat außerdem Parteien, Vereine, Verbände und die Kirchen zu einer offenen Gesprächsrunde eingeladen.
Hilfe bei häuslicher Gewalt
Häusliche Gewalt findet mittlerweile nicht mehr nur körperlich statt: Auch die digitale Welt wird hierfür immer wieder benutzt. Auf dieses Thema wollen der Kreis Mettmann und das NRW-Familienministerium jetzt aufmerksam machen: Und zwar mit einer Infobroschüre. Sie gibt Tipps, wie man digitale und häusliche Gewalt vermeiden kann. Außerdem finden Betroffene in der Broschüre wichtige Hilfsangebote, Anlaufstellen und Kontakte. Außerdem sollen Plakate im gesamten Kreisgebiet auf die Broschüre aufmerksam machen.
Erkrath: Verspätete Abwasserbescheide
Bis die Abwasserbescheide in den Briefkästen der Erkrather landen, wird es noch etwas dauern. Es habe Verzögerungen bei der Datenübermittlung gegeben, teilt die Stadt Erkrath mit. Deshalb können die Jahresabrechnungen aus 2023 und damit auch die Vorauszahlungsbescheide für die diesjährigen Abwassergebühren noch nicht erstellt werden. Das sei erst möglich, wenn alle Daten vorliegen. Die Bescheide selbst sollen voraussichtlich Anfang April verschickt werden, sagt die Stadt Erkrath. Die entsprechenden Beträge für das erste Quartal werden entsprechend angepasst und sind erst später fällig, so die Stadt.