
Der Tag im Kreis Mettmann (05.08.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 05.08.2022 15:17
Stadtwerke vor Preiserhöhungen
Die sich zuspitzende Gaskrise spüren auch die Energieversorger bei uns in der Region. Zuletzt haben die Wuppertaler Stadtwerke angekündigt, Strom- und Gaspreise deutlich anzuheben. Und das wird auch bei uns in den Städten passieren, heißt es auf Anfrage von den Stadtwerken Langenfeld und Hilden. In Hilden habe man dieses Jahr die Gaspreise bereits mehrfach erhöht. Eine ähnliche Entwicklung erwarte man bei den Strompreisen. Die Stadtwerke Langenfeld raten nicht nur zum Energiesparen, sondern auch dazu, finanzielle Rücklagen zu schaffen.
Zivilschutz Thema in Hilden
Die Hildener Bürgeraktion macht sich Gedanken um den Zivilschutz. Seit dem Ende des Kalten Krieges schiene es in Deutschland nicht mehr nötig, Schutzräume für die Bevölkerung bereit zu halten. Spätestens seit dem Überfall der Ukraine durch Russland müsse die Situation aber neu bewertet werden, meint die Bürgeraktion. Sie hat im Stadtrat nachgefragt, wie es um Schutzräume, Zivilschutz-Pläne und die Warnung der Bevölkerung bestellt ist. Die Antwort von Bürgermeister Claus Pommer: Öffentliche Schutzräume im Kreis Mettmann seien der Stadtverwaltung nicht bekannt. Bei vielen Fragen verweist die Stadtverwaltung darauf, dass Zivilschutz Aufgabe des Bundesinnenministeriums sei.
ADAC rechnet mit volleren Autobahnen
Ab heute wird es höchstwahrscheinlich voller auf den Autobahnen im Kreis Mettmann und in der Region. Davon geht der ADAC aus. In NRW enden die Sommerferien; viele Urlauber kommen ab heute zurück nach Hause - und das aus allen Richtungen: etwa von der Nord- oder Ostseeküste und aus den Nachbarländern im Süden. Besonders voll werde es erfahrungsgemäß im Kölner Raum und im Ruhrgebiet, so der ADAC.
Regionale Unterschiede beim Spritpreis
Im bundesweiten Spritpreisvergleich stehen das Bergische und das Rheinland noch relativ gut da. In Süddeutschland hingegen sind die Preise laut Bundeskartellamt deutlich höher: Grund für die regionalen Preisunterscheide sei der aktuell niedrige Pegelstand des Rheins, der für die Ölindustrie ein wichtiger Transportweg sei. Es könne im Moment entsprechend weniger Richtung Süden transportiert werden.