
Der Tag im Kreis Mettmann (05.04.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 04.04.2022 22:00
Kein Rosenmontagszug in Mettmann und Düsseldorf
Nach Absage des Düsseldorfer Rosenmontagszugs ist nun auch der Zug in Mettmann ist offiziell abgesagt worden. Eigentlich sollte der Zug am 28. Mai durch die Stadt ziehen - einen Tag vor dem Zug in Düsseldorf. So wie dort auch, hat sich das Mettmanner Karnevals-Kommittee angesichts des Ukraine-Kriegs aber nun dazu entschieden, den eigenen Zug auch abzusagen. So wie in Düsseldorf halte man einen Rosenmontagszug wegen der anhaltend schlechten Situation in der Ukraine für unangebracht. Das Mettmanner Karnevals-Komittee hofft, dass der Zug nächstes Jahr unter besseren Voraussetzungen wieder stattfinden kann.
Razzien wegen Rauschgiftvermögen
Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wurden heute Morgen 16 Wohn- und Geschäftsgebäude in NRW und Rheinland-Pfalz durchsucht. Razzien gab es auch bei uns in Hilden, Erkrath und Langenfeld, teilt die Polizei mit. Sie ermittelt seit einiger Zeit gegen 8 Personen, die innerhalb eines Jahres Gelder in Millionenhöhe mit Rauschgift verdient haben sollen. Bei der Großrazzia, bei der auch das SEK im Einsatz ist, soll unter anderem ein Vermögen von rund 9 Millionen Euro sichergestellt werden.
Monheim stockt Personal für Flüchtlinge auf
Die Stadt Monheim will ihr Personal aufstocken, um die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen besser organisieren zu können. Das geht aus einer Vorlage für den morgigen Monheimer Stadtrat hervor. Demnach zeichne sich ab, dass die jetzige Fluchtbewegung größer wird als die von 2015/16. Der Rat soll die Vollzeitstellen im Flüchtlingsbereich deshalb wieder auf das damalige Niveau aufstocken. Die Stadt rechnet mit Personalkosten von rund 1,2 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre.
Erfolge gegen Clankriminalität
Die regelmäßigen Aktionen der Polizei gegen Clankriminalität hier im Kreis Mettmann zeigen offenbar Erfolg. NRW-Innenminister Reul hat heute ein aktuelles Lagebild zur Clankriminalität vorgestellt. Demnach ist die Zahl der Straftaten durch Clanangehörige im vergangenen Jahr um fast 6 Prozent gesunken. Schwerpunkt der Clankriminalität sei noch immer das Ruhrgebiet, so Reul. Vor allem Essen, Gelsenkirchen und Duisburg - der Kreis Mettmann dient offenbar aber auch vielen Clans als Nebenschauplatz. Zuletzt hatte die Polizei vor rund zwei Wochen in Velbert und Heiligenhaus Bars und Vereinslokale kontrolliert.