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Der Tag im Kreis Mettmann (05.03.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (05.03.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2026 23:00

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Der Tag im Kreis Mettmann (05.03.2026)
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Streik bei den Bahnen der Stadt Monheim

Fahrgäste in Monheim müssen morgen (06.03) mit deutlichen Einschränkungen im Nahverkehr rechnen. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten der Bahnen der Stadt Monheim zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Auch in Köln und Bonn wird gestreikt.

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für rund 30.000 Beschäftigte kommunaler Verkehrsbetriebe in NRW. Verdi fordert unter anderem eine kürzere Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich sowie höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit. Die Arbeitgeber halten die Forderungen für zu teuer.

Bilanz nach Kontrollaktion

Das Land NRW zieht Bilanz zur gestrigen Kontrollaktion gegen Problemimmobilien und Sozialleistungsmissbrauch. Im Rahmen der Aktion führten Zoll, Polizei und Jobcenter Kontrollen in zehn Städten durch, darunter auch in Langenfeld und Velbert. Insgesamt wurden rund 265 Wohneinheiten überprüft. Die Kontrollen lieferten wichtige Hinweise auf Vermietergeflechte, die gezielt minderwertigen Wohnbestand an zugewanderte Menschen vermieten, wie die Staatskanzlei NRW mitteilte. Für acht Wohnungen mussten aufgrund erheblicher Mängel sofortige Nutzungsuntersagungen erlassen werden. Bei über 200 Personen (203) besteht der Verdacht auf unrechtmäßigen Bürgergeldbezug, und in einigen Fällen (22) besteht Verdacht auf Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Kindergeld. Zudem wurden mehr als 200 Meldeverstöße (224) und neun lebensbedrohliche Mängel im Bereich des Brandschutzes festgestellt. Die Kontrollaktion war in ihrer Größenordnung bundesweit einzigartig.

Rheinbahn schmiedet ÖPNV-Allianz

Die Rheinbahn will den Nahverkehr der Zukunft gemeinsam mit anderen großen Verkehrsbetrieben weiterentwickeln. Das Düsseldorfer Unternehmen ist einer überregionalen Allianz beigetreten, an der bereits die Verkehrsbetriebe aus Berlin, Hamburg und München beteiligt sind.

Ziel der Zusammenarbeit sind gemeinsame Standards und neue Technologien für Bus und Bahn. Dabei geht es unter anderem um autonomes Fahren, digitale Mobilitätsplattformen und moderne Ticket-Systeme. Nach Angaben der Rheinbahn sollen so Innovationen schneller in den Alltag der Fahrgäste gebracht werden. Die Kooperation gilt zunächst unbefristet.

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