
Der Tag im Kreis Mettmann (05.02.2024)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 05.02.2024 16:20
Demo für Erhalt des Ratinger Krankenhauses geplant
Der Kampf um das Ratinger St. Marien-Krankenhaus geht weiter. Nach einer Online-Petition ist jetzt eine Demo in Planung. Die soll nächste Woche Samstag (17.02.) stattfinden. Ob die Demo tatsächlich stattfinden kann, steht noch nicht endgültig fest. Es fehle noch eine Genehmigung, hat uns Bettina Thrun gesagt. Sie ist Intensivkrankenschwester am Ratinger Krankenhaus und Teil des Orga-Team der geplanten Demonstration. Sie hofft, mit einer Demo und dem Engagement vieler Meenschen noch etwas zum positiven bewegen zu können - und dass sich schneller neue Investoren für die Klinik finden lassen können. Das Ratinger Krankenhaus und die angrenzende Altenpflegeeinrichtung suchen gerade einen neuen Träger. Ende Januar hat die St. Marien Krankenhaus GmbH Antrag auf ein Schutzschirmverfahren gestellt.
Monheim: Neue Hochwasserschutzwand
Die Stadt Monheim baut eine Hochwasserschutzwand. Grund dafür sei der viele Regen der vergangenen Monate. Dadurch steigt der Rheinpegel stark an, so die Stadt. Der Schutzwall entsteht an der Rheinuferstraße, kurz vor der Stadtgrenze zu Leverkusen. Die Monheimer Hochwasserschutzwand soll zweieinhalb Meter hoch und 850 Meter lang werden. Jetzt stehen zunächst Boden- und Baugrundanalysen an. Baubeginn ist voraussichtlich Anfang 2026. Zwei Jahre später soll der neue Monheimer Schutzwall dann stehen. Die neue Hochwasserschutzwand soll bis zu einer Pegelhöhe von gut 12 Metern halten. Das höchste Hochwasser hatte Monheim im Jahr 1995 erlebt. Da war der Rheinpegel auf 10,70 Meter gestiegen.
Frau heimlich im Velberter Parkbad gefilmt
Im Velberter Parkbad hat ein Mann versucht, eine 22-Jährige heimlich in der Umkleide zu filmen. Die Frau hatte sich Freitagabend (02.02.) in einer Einzelumkleide umgezogen, als sie einen fremden Schuh bemerkte. Der Schuh ragte in ihre Kabaine. Auf dem Schu befand sich ein eingeschaltetes Handy. Die 22-Jährige nahm Schuh und Handy und informierte das Badpersonal, das daraufhin die Polizei alarmierte. Die konnte einen 34-jährigen Tatverdächtigen vor Ort stellen. Gegen den Mann wird nun ermittelt. Das heimliche Fotografieren des Intim-bereichs oder des Ausschnitts sowie die Weiterverbreitung solcher Aufnahmen ist eine Straftat - und wird als Sexualdelikt eingestuft.
Umfrage zur Barrierefreiheit in Hilden
Wo ist Hilden nicht barrierefrei? Das möchte die Stadt von den Menschen in der Stadt wissen, um Hilden so hindernisfrei wie möglich zu machen. Dabei geht es der Stadt um Barrieren im Stadtgebiet aber auch um Hindernisse in der Kommunikation; bei Formularen, Texten und online. Auf dem Weg zu einer inklusiven Stadt seien alle aufgerufen, per E-Mail zu mitzuteilen, wo in Hilden Barrieren vorhanden sind, heißt es aus dem Hildener Rathaus. Dabei sei es ega, ob man selbst oder andere betroffen sind. Infos an die Stadt Hilden gehen an diese Mailadresse: barrierenmelder@hilden.de