
Der Tag im Kreis Mettmann (04.11.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 04.11.2022 16:00
Zwei Jahre Mobile Retter: Kreis zieht Bilanz
Es gibt inzwischen 550 Mobile Retter im Kreis Mettmann. Sie waren bei 1.600 Notfällen im Einsatz. Diese Bilanz zieht der Kreis Mettmann zwei Jahre nach dem Start des Projekts 2020. Mobile Retter sind zum Beispiel Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer oder Pflegekräfte. Sie werden über eine App auf dem Smartphone informiert, wenn es in ihrer Nähe einen medizinischen Notfall gibt, und können Erste Hilfe leisten, bis der Rettungswagen eintrifft.
Bei Fragen steht die Kreisverwaltung unter der E-Mail-Adresse MobileRetter@kreis-me.de zur Verfügung.
Energiekrise: Hildener Akteure kommen zusammen
In Zeiten einer drohenden Energiekrise haben viele Menschen Sorgen und Nöte. Für diese will die Stadt Hilden ein offenes Ohr haben. Bürgermeister Claus Pommer hat wichtige Akteure in der Stadt wie Stadtwerke und Verbraucher-AG an einen Tisch geholt, heißt es aus dem Rathaus. Mit dem Ziel, Informationen besser zu bündeln und auf die vielen Fragen der Menschen gute Antworten zu haben. Als Gesellschaft komme man nur gemeinsam durch die Energiekrise, so Bürgermeister Pommer. Wie die Stadt Hilden ankündigt, will die Runde in dieser Konstellation auch in Zukunft wieder zusammenkommen.
Velbert nimmt an Klima-Modellprojekt teil
Der Klimawandel kann jeden treffen – auch Unternehmen, ihre Mitarbeiter und Produktionsketten. Damit sie sich darauf vorbereiten können, nimmt die Stadt Velbert als eine von drei Städten am Modellprojekt "KLIMA.PROFIT NRW" teil. Dabei sollen fünf Velberter Unternehmen kostenlose und professionelle Unterstützung bekommen, um sich an das Klima anpassen zu können. Die Stadt Velbert sucht jetzt Unternehmen, die am Programm teilnehmen wollen. Weitergehende Informationen können bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz per E-Mail an klimaschutz@velbert.de angefordert werden.
Schumann Museum in Düsseldorf
Im Schumann-Haus in Düsseldorf entsteht jetzt ein Museum. Im alten Wohnsitz des berühmten Musikerpaares sollen unter anderem Briefe der beiden ausgestellt werden aber auch Notizen zu Kompositionen und persönliche Gegenstände. Durch Touchscreens und Hör- und Videostationen sollen Besucher in die Musikwelt des 19. Jahrhunderts eintauchen können, so die Stadt Düsseldorf. Das Museum soll im Frühling eröffnet werden. Die Kosten liegen bei rund 6,6 Millionen Euro.