
Der Tag im Kreis Mettmann (04.09.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
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Regiobahn wird ein halbes Jahr später elektrisch
Es ist ein Rückschlag für Bahn-Pendler im Kreis Mettmann: Die Elektrifizierung der S28 über Mettmann und Erkrath verschiebt sich um ein halbes Jahr nach hinten. Das hat der Betreiber der Linie, die Regiobahn, jetzt mitgeteilt. Grund dafür: Besonders harte Gesteinsschichten entlang der Strecke. Auf diese sei man im Neandertal und bei Wuppertal-Dornap gestoßen. Wegen dieser harten Gesteinsschichten könnten die Fundamente für die Oberleitungsmasten nicht so schnell gebaut werden, wie es eigentlich geplant war, heißt es von der Regiobahn. Sie wollte eigentlich dieses Jahr Mitte Dezember ins Elektro-Zeitalter starten - dann auch mit neuen Zügen. Jetzt soll es aber erst ab dem 13. Juni 2027 so weit sein. Bis dahin werden weiterhin die alten Diesel-Fahrzeuge vom Typ Integral auf der S28 zum Einsatz kommen. Die Regiobahn verspricht aber: auf einen neuen Schienenersatzverkehr mit Bussen müssten sich Pendler nicht einstellen - zumindest nicht tagsüber.
Aktionstag der Notfallseelsorge
Die Notfallseelsorge im Kreis Mettmann will ihre Arbeit stärker sichtbar machen. Dafür lädt sie am Samstag (05.09.) zu einem öffentlichen Aktionstag auf den Ratinger Marktplatz ein. Die ehrenamtlichen Notfallseelsorger unterstützen Menschen nach schweren Unglücken, Todesfällen oder in anderen akuten Krisensituationen. Beim Aktionstag können Besucherinnen und Besucher mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen und mehr über ihre Einsätze erfahren. Gleichzeitig soll die Veranstaltung die Arbeit der Helfer würdigen. Dazu gibt es Live-Musik und verschiedene Aktionen für Erwachsene und Kinder. Der Aktionstag läuft von 9 bis 15 Uhr und ist kostenlos.
Schwerer Unfall in Velbert
Bei einem schweren Unfall in Velbert ist eine 48-jährige Fußgängerin am Donnerstag (03.09.) lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte die Frau an der Kreuzung Berliner Straße/Rheinlandstraße bei einer Ampel die Straße überqueren. Gleichzeitig bog ein Lkw von der Berliner Straße nach rechts in die Rheinlandstraße ab und erfasste die Fußgängerin. Ein Rettungshubschrauber brachte die Frau zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Der Kreuzungsbereich war wegen der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis in den Nachmittag hinein gesperrt.