
Der Tag im Kreis Mettmann (04.09.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 01.09.2023 15:19
16 Jahre nach Mord: Details zu Festnahme
Gut 16 Jahre nach dem Mord an einer Stewardess in Velbert haben die Ermittler Einzelheiten zur Festnahmen in dem Cold Case-Fall bekannt gegeben. Demnach sind die Ermittler dem Tatverdächtigem, dem 57-jährige Sven K. aus Hessen, durch einen Treffer in der DNA-Datenbank auf die Spur gekommen. An der Leiche der Velberterin Claudia K. waren damals Hautschuppen gefunden und sichergestellt worden. Diese konnten jetzt dank neuer Technik dem 57-Jährigen zugeordnet werden. Der Festgenommene ist für die Ermittler kein Unbekannter. Schon kurz nach dem Mord war er verhört worden. Er soll mit dem mittlerweile verstobenen Ex-Manns bekannt gewesen sein. Nach der Trennung von Claudia K. hatte der Ex-Mann laut Ermittlern angekündigt, dass er seine Frau umbringen lassen wolle. Kurz nach der Tat nahm er sich dann das Leben. Ob es einen Zusammenhang gibt ist allerdings unklar. Der Verhaftete 57-jährige hat sich noch nicht geäußert.
Hitzeplan für Hilden
Die immer heißer werdenden Sommer gehen auch an den Städten im Kreis Mettmann nicht spurlos vorbei. Unter anderem wird Hilden die Ausmaße des Klimawandels immer stärker zu spüren bekommen. Deshalb will die Stadt vorsorgen - und einen Hitzeaktionsplan erarbeiten. Am Mittwoch (06.09., 16:00-18:00 Uhr) findet deshalb ein Auftaktworkshop hierzu statt. Im Bürgertreff an der Lortzingstraße will sich die Stadt mit Einwohnern und Organisationen austauschen, wie vor allem Kinder, Jugendliche, Kranke und ältere Menschen vor Hitze geschützt werden müssen. Etwa durch die Schaffung kühler öffentlicher Räume. Aber auch, wie der Hitzeschutz bei künftigen Bauprojekten mit eingebunden werden könnte. Ein Thema soll auch das richtige Verhalten bei extremer Hitze sein. Anfang kommenden Jahres will die Hildener Politik über einen Entwurf zum Hitzeschutz beraten.
Geldautomat in Langenfeld aufgebrochen
Am Wochenende haben Unbekannte einen Geldautomaten in Langenfeld geknackt - allerdings nicht mit Sprengstoff. Laut aktuellem Ermittlungsstand waren die Täter erst ins Marktkarree eingebrochen. Anschließend hebelten sie den Geldautomaten auf. Erst am nächsten Morgen entdeckte ein Mitarbeiter den aufgebrochenen Geldautomaten. Die Geldkassette mit Bargeld im Wert von 40.000 Euro fehlte. Jetzt suchen die Beamten nach Zeugen.