
Der Tag im Kreis Mettmann (04.04.2024)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.04.2024 12:51
Mettmanner Autobahnzubringer wird gesperrt
Die Puschkurve auf der B7 in Mettmann soll sicherer werden. Darum müssen sich Autofahrer aber übernächste Woche auf eine Sperrung des wichtigen Autobahnzubringers einstellen. Die B7 wird vom 15. bis 17. April im Bereich der Puschkurve voll gesperrt. Für Autofahrer aus Mettmann, die auf die Autobahn wollen, bedeutet das einen großen Umweg: Entweder geht es im großen Bogen über Erkrath und das Kreuz Hilden oder über Ratingen-Schwarzbach. Die Fahrbahndecke in der Puschkurve soll einen griffigeren Belag bekommen, weil es dort immer wieder Unfälle gibt.
Weniger Trickbetrug und Online-Kriminalität
Die Polizei im Kreis Mettmann ist im Kampf gegen Trickbetrüger und Online-Kriminelle immer erfolgreicher. Laut Polizei wurde letztes Jahr aber fast ein Viertel weniger Fälle registriert, als noch 2022. Und: Die allermeisten Betrugsversuche scheitern - etwa durch aufmerksame Opfer und die Hilfe der Polizei. Auch Online-Betrug geht zurück, bleibt aber relativ erfolgreich bei uns. Fast 1.300 Mal haben Täter zum Beispiel nicht vorhandene Waren online angeboten und dafür Geld kassiert - oder selbst Waren bestellt und dann nicht bezahlt.
Grünes Licht für Erkrather Doppelhaushalt
Die Stadt Erkrath kann jetzt mit ihrem neuen Haushaltsbudget arbeiten. Nachdem der Rat den Doppelhaushalt für dieses und nächstes Jahr schon Anfang März beschlossen hatte, gab es jetzt auch grünes Licht vom Kreis Mettmann. Allerdings wird Erkrath auch in den kommenden Jahren weiter sparen müssen. In diesem Jahr steht im Haushalt ein Defizit von fast 4,3 Million Euro, nächstes Jahr von 5,3 Millionen. Langfristig will die Stadt Erkrath ihr jährliches Defizit aber in ein paar Jahren wieder unter 4 Millionen Euro drücken.
Unibibliothek ermittelt Bücher mit Arsen-Verdacht
Knapp 1.000 Bücher der Düsseldorfer Unibibliothek sind möglicherweise mit giftigem Arsen belastet. Nachdem der giftige Stoff schon in anderen deutschen Bibliotheken nachgewiesen wurde, hatte auch die Düsseldorfer Uni-Bib ihren Bestand geprüft. Ergebnis: Von gut 11.000 alten Büchern, könnte etwa jedes elfte betroffen sein. Sie wurden schon aus dem Bestand genommen und werden jetzt mit verschiedenen chemischen Verfahren genau auf Arsen geprüft. Bestätigt sich der Verdacht nicht, kommen Bücher zurück ins Regal. Sind sie mit Arsen belastet, werden sie aussortiert.