
Der Tag im Kreis Mettmann (04.01.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 03.01.2023 16:39
Vierter Fahrstreifen auf der A3
Auf der A3 soll der Standstreifen zwischen Hilden und Opladen als Fahrspur freigegeben werden. Das fordern die Industrie,- und Handelskammern bei uns in der Region und haben sich mit einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Wissing gewandt. Den Standstreifen bei Stau als Spur freizugeben sei zwischen Hilden und Ratingen-Ost bereits eine erfolgreiche Maßnahme, so die IHKs. Und: Eine Studie im Auftrag der Autobahn GmbH habe jüngst ergeben, dass die Standstreifenidee auch im Abschnitt zwischen Hilden und Opladen umsetzbar sei.
Einnahmen durch Hundesteuer auf Höchststand
Die Hundesteuer spült so viel Geld in die Kassen der Städte wie noch nie. Die Kommunen in NRW haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres fast 105 Millionen Euro über die Hundesteuer eingenommen. Das sei ein neuer Höchststand, heißt es vom Statistischen Landesamt. Auch bei uns im Kreis Mettmann sind die Einnahmen gestiegen: Von Januar bis September haben unsere Städte über 3 Millionen Euro durch die Hundesteuer eingenommen, sagen die Landesstatistiker. Ein Plus von gut 12 Prozent im Vergleich zu 2020. Am meisten nehmen Velbert und Ratingen ein. Die Höhe der Hundesteuer kann jede Stadt selbst festlegen.
Rentner aus Velbert wegen Drogenhandel verurteilt
Ein 65-jähriger Velberter ist wegen Drogenhandel zu 4 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das entschied das Landgericht Wuppertal. Der Rentner wollte mit dem Verkauf von Kokain seine Rente aufbessern. Nach eigenen Angaben brauchte der verheiratete Familienvater das Geld aber auch für seine einige Jahre jüngere Geliebte. Außerdem habe er selbst konsumiert. Der Velberter hat den Handel mit mehr als 500 Gramm Kokain gestanden, seine Anwälte haben inzwischen aber trotzdem Revision gegen das Urteil eingelegt.
Monheim fördert Thermografien
Die Stadt Monheim fördert Thermografien und Beratungen für Gebäude im gesamten Stadtgebiet. Zudem hat die Stadt ein Förderprogramm aufgelegt - dadurch kann ein Zuschuss von bis zu 250 Euro beantragt werden. Bei den steigenden Energiepreisen würden sich viele Hausbesitzer fragen, wo ihr Haus Wärme verliert und was sie dagegen tun können, heißt es von der Stadt. Für eine Thermografie nimmt eine Infrarotkamera das Gebäude auf. Durch unterschiedliche Farben und Helligkeiten werden warme und kalte Oberflächen und damit auch mögliche Schwachstellen erkennbar.