
Der Tag im Kreis Mettmann (03.06.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 03.06.2022 16:00
Stadt Mettmann muss auf Rettungswagen warten
Die Lieferengpässe und Energiekosten belasten jetzt auch die Rettungskräfte in Mettmann. Wie die Rheinische Post berichtet benötigt der Rettungsdienst in der Stadt neue Fahrzeuge, ingesamt drei Stück. Die sollten ursprünglich rund 700.000 Euro kosten - jetzt liegt der Preis aber bei 1,4 Millionen Euro. Eine Katastrophe für die ohnehin schon leere Stadtkasse in Mettmann. Aufgrund der Engpässe verzögert sich auch die Lieferung: mehr als zwei Jahre muss die Stadt jetzt auf die neuen Rettungswagen warten. Das vermehre die Kosten noch weiter, heißt es von der Stadt.
Besseres Internet an Schulen in Wülfrath
Schüler in Wülfrath können sich auf schnelleres Internet im Unterricht freuen. Die Stadt erhält von der Bezirksregierung eine Förderung von knapp 551 Tausend Euro.Davon soll schnelles und störungsfreies Wlan an den beiden weiterführenden Schulen eingerichtet werden. Die Maßnahmen könnten schon nach den Sommerferien umgesetzt werden. In Absprache mit den Schulen soll das im laufenden Betrieb passieren. Im kommenden Jahr sollen auch die Grundschulen neues Wlan bekommen. Die gesamte Maßnahme soll bis Dezember 2023 abgeschlossen sein
Kreis Mettmann will finanzielle Hilfe von Bund und Land
Die Kreise und kreisfreien Städte in NRW bangen um ihre finanzielle Zukunft. Ab nächstem Jahr würden erhebliche Mehrkosten entstehen, die noch nicht genau absehbar seien, heißt es vom Landkreistag. Die Corona-Hilfspakete laufen im nächsten Jahr aus - dann zeige sich ein realistisches Bild der Finanzen, heißt es. Auch der Krieg in der Ukraine werde weitere Kosten verursachen. Deshalb fordert der Landkreistag, in dem auch der Kreis Mettmann sitzt, Hilfen von Bund und Land.
Am Pfingstwochenende sind mehr Busse und Bahnen im Einsatz
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat angekündigt, am langen Pfingstwochenende in NRW mehr Busse und Bahnen fahren sollen. Damit soll der erwartete Ansturm an Bahnreisenden aufgefangen werden. In unseren Städten im Kreis Mettmann sieht die Rheinbahn allerdings erstmal keine Notwendigkeit dazu, mehr Busse und Straßenbahnen einzusetzen. Es gebe zwar mehr Fahrgäste, ein regelrechter Anturm sei aber auch am letzten langen Wochenende ausgeblieben. Trotzdem hält die Rheinbahn Reservezüge bereit und hat den Nachtverkehr ausgeweitet.