
Der Tag im Kreis Mettmann (03.03.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 03.03.2023 16:34
Streik im öffentlichen Nahverkehr
Auch am Freitag (03.03.) haben Warnstreiks wieder den öffentlichen Nahverkehr im Kreis Mettmann in großen Teilen lahmgelegt. Viele Busse und Bahnen sind ausgefallen. Die Gewerkschaft ver.di hat gleich in mehreren Bundesländern gestreikt. Bei uns waren die Regiobahn, die Linien der Wuppertaler Stadtwerke, die Bahnen der Stadt Monheim, die Ruhrbahn und die Rheinbahn betroffen. Die Warnstreiks fanden zeitgleich mit einem globalen Klimastreik der Bewegung Fridays for Future statt. Eine Verkehrswende sei nicht möglich, wenn nicht auch in die Beschäftigten investiert wird, so ver.di.
Warnung vor Tinkturen in Fläschchen aus "Waldapotheke"
Das Kreisgesundheitsamt hat eine Warnung vor nicht zugelassenen Tinkturen in kleinen Fläschchen herausgegeben. Angeboten wurden sie laut Kreis gegen eine Spende in einer sogenannten "Waldapotheke im Steinbruch" am Rundweg in Schlupkothen in Wülfrath. Als Inhaltsstoffe seien zum Beispiel Beifuß, Weißdorn, Beinwell oder andere traditionelle Heilpflanzen angegeben. Bei den Tinkturen handle es sich aber um nicht zugelassene Arzneimittel. Deshalb sei nicht auszuschließen, dass sie gefährlich sind. Weder die Zusammensetzung der Tinkturen noch Wirkstoffkonzentrationen oder Herstellungsprozess seien bekannt.
Grundsteinlegung mit Zeitkapsel
In Monheim ist diese Woche der Grundstein für eine neue Grundschule gelegt worden. Sie wird an der Bregenzer Straße gebaut. Die Stadt investiert dafür rund 30 Millionen Euro und setzt auf Nachhaltigkeit: Es wird auch mit Holz gebaut und die neue Monheimer Grundschule wird weder Gas noch Öl zum Heizen brauchen. Die Stadt setzt stattdessen auf moderne Geothermie-Nutzung und Erdwärmepumpen-Technologie. Läuft alles nach Plan, sollen die ersten Kinder schon nächstes Jahr in der Grundschule Bregenzer Straße eingeschult werden.
Haan bekommt Kommunalen Ordnungsdienst
In Haan wird es bald einen Kommunalen Ordnungsdienst geben. Das hat der Rat mit knapper Mehrheit entschieden. Die Kosten für das benötigte Personal liegen bei rund 300.000 Euro jährlich. Das Ordnungsamt soll in Zukunft stärker auf Streife gehen. Viele Haaner würden sich in ihrer Stadt unsicherer fühlen, hieß es in der Beschlussvorlage für den Rat. Vor allem durch den Alkoholkonsum Jugendlicher in der Öffentlichkeit.