
Der Tag im Kreis Mettmann (02.03.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Sonntag, 01.03.2026 23:00
Kriminalität leicht gestiegen
Die Zahl der Straftaten im Kreis Mettmann ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Rund 32.000 Delikte wurden registriert. 2,3 Prozent mehr als im Jahr davor. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik hervor, die die Kreispolizeibehörde heute vorgestellt hat. Demnach ist die Aufklärungsquote im Kreis Mettmann gesunken. Aber trotzdem: Das Risiko, im Kreis Mettmann Opfer einer Straftat zu werden, ist geringer als in vielen anderen Regionen des Landes. Sorge bereitet der Polizei der Anstieg bei Wohnungseinbrüchen. Mehr als 1.000 Fälle wurden gezählt. Deutlich mehr als im Vorjahr. Die Polizei will deshalb ihre Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen ausweiten und setzt zusätzlich auf Prävention und aufmerksame Nachbarschaften. Positiv entwickelt hat sich dagegen der Bereich Betrug zum Nachteil von Seniorinnen und Senioren. Hier haben sich die Fallzahlen nahezu halbiert. Die Polizei führt das auf intensive Aufklärungsarbeit zurück.
Mettmannerin vor Gericht
Eine 61-jährige Frau aus Mettmann steht ab heute vor dem Landgericht Wuppertal. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Mord vor. Laut Anklage soll die Frau geplant haben, eine 81-jährige Seniorin in deren Wohnung zu berauben. Dabei habe sie den Tod der Frau billigend in Kauf genommen. Vergangenen August soll die Angeklagte die ihr bekannte Seniorin abends besucht und sie dort mit mehreren Messerstichen getötet haben. Anschließend habe sie Schmuck, Unterlagen und Bargeld mitgenommen, so der Vorwurf.
Petition für Tierschutzzentrum
Im Streit um das geplante Tierschutzzentrum in Aprath geben die Unterstützer nicht auf. Nachdem das Landgericht Wuppertal im vergangenen November entschieden hatte, dass der Verein Pechpfoten auf dem Gelände der Bergischen Diakonie bleiben darf, war die Diakonie in Berufung gegangen. Jetzt ist eine neue Online-Petition gestartet worden. Die Initiatoren fordern weiter den Bau des Tierschutzzentrums. Die Diakonie betont, an einer Lösung interessiert zu sein. Ziel sei es, „tragfähige Lösungen zu entwickeln, die dem inklusiven Anspruch gerecht werden.“ In Wuppertal und Umgebung gibt es seit rund zehn Jahren kein eigenes Tierheim mehr.