
DEHOGA: Lockdown frustriert Gastronomie
Die Verlängerung des Teil-Lockdowns bis in den Januar hinein sorgt beim Hotel- und Gaststättenverband für Unmut. Die Entscheidung von Bund und Ländern erhöhe den Frust und sorge für Hilflosogkeit im Gastgewerbe bei uns in der Region. Zudem wirke der Lockdown wie ein Berufsverbot, heißt es.
Veröffentlicht: Freitag, 04.12.2020 13:54
Der DEHOGA fordert jetzt von der Politik, die Rahmenbedingungen für eine Wiedereröffnung festzulegen. Dabei gehe es nicht nur um einen Termin - sondern auch um die Frage, welche Betriebe unter welchen Voraussetzungen wie öffnen können. Man wolle gemeinsam Perspektiven für die Branche erarbeiten, heißt es vom Hotel- und Gaststättenverband. Außerdem müssten im Rahmen einer Impfstrategie auch Mitarbeiter und Unternehmer im Gastgewerbe berücksichtigt werden. Darüber hinaus fordert der DEHOGA deutlich höhere, erste Abschlagszahlungen der sogenannten November-Hilfen. Dass diese Hilfen das Katastrophenjahr retten könnten, bezeichnet der DEHOGA allerdings als großen Irrtum.