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Dämpfer für Gegner des A3-Ausbaus
© Straßen NRW
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Dämpfer für Gegner des A3-Ausbaus

Die Gegner des umstrittenen Ausbaus der A3 zwischen Hilden und Solingen müssen einen Dämpfer wegstecken. Ihr Vorschlag einer Freigabe des Standstreifens stößt bei der NRW-Regierung auf Ablehnung.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.02.2020 14:57

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Das geht aus einem Schreiben von Verkehrsminister Wüst hervor. An einem Ausbau der vielbefahren A3 auf acht Spuren wird aus Sicht der Landesregierung kein Weg vorbeiführen. Grund sei die Zahl der Autos und LKW, die weiter zunehmen werde. De Verkehrsqualität und das Sicherheitsniveau einer Seitenstreifenfreigabe entsprechen nicht denen eines regulären Ausbaus, heißt es aus dem NRW-Verkehrsministerium. Es beruft sich dabei auch auf Untersuchungen von StraßenNRW. Die Gegner der Ausbaupläne wehren sich gegen den Wegfall weiterer Naturflächen entlang der A3 und befürchten mehr Lärm für Anwohner. Der Kreis Mettmann und die Städte Langenfeld, Leichlingen und Solingen hatten sich deshalb in einem gemeinsamen Brief an den Verkehrsminister ausschließlich für eine Freigabe der vorhandenen Seitenstreifen ausgesprochen.

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