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Corona und Ukraine belasten Kreis-Finanzen
© Alexas_Fotos / Pixabay
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Corona und Ukraine belasten Kreis-Finanzen

Deutschland kämpft mit hohen Kosten durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine. Und so sieht es auch auf lokaler Ebene aus:

Veröffentlicht: Montag, 19.09.2022 04:36

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In einem aktuellen Bericht für den heutigen Kreisausschuss (19.09.) spricht Kämmerer Christian Schölzel von einer kritischen Entwicklung für die Finanzlage. Die Kosten für die Coronapandemie bleiben auch in diesem Jahr hoch. Der Kreis rechnet mit 7,4 Millionen Euro bis Jahresende - darunter vor allem Ausgaben für Test- und Impfstellen, aber auch Personalkosten. Viel davon wird durch das Land NRW ausgeglichen, aber längst nicht alles. Seit Ende Februar kommen außerdem Kosten für die Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge dazu. Die größten Posten bilden hier Unterkünfte, Erstversorgung, Infomaterial für die Flüchtlinge und Personalkosten. Auch hier wird viel vom Land erstattet, der Kreis beobachtet seine steigenden Kosten aber mit zunehmender Sorge.

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