
CO-Pipeline wieder vor Gericht
In rund einem Monat (29.11.) geht es vor Gericht wieder um die umstrittene CO-Pipeline, die auch durch den Kreis Mettmann verläuft.
Am Düsseldorfer Verwaltungsgericht wird der Fall noch einmal aufgerollt.
Veröffentlicht: Freitag, 28.10.2022 06:47
Die Pipeline verbindet die Bayer-Standorte Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Sie ist bereits seit Jahren verlegt, darf aber noch nicht in Betrieb genommen werden. Betreiber Covestro will Kohlenmonoxid für diverse Fertigungsschritte hindurchleiten - darf das bisher aber nicht. Anwohner aus Langenfeld, Ratingen, Hilden, Monheim und Erkrath wehren sich seit rund 15 Jahren dagegen, haben zuletzt aber etwa vor dem Bundesverwaltungsgericht Niederlagen kassiert. Am Düsseldorfer Verwaltungsgericht wird das Verfahren Ende November wieder aufgenommen. Kläger sind diesmal zwei Privatleute aus Hilden und Ratingen. Sie fürchten bei einem Unfall mit der Pipeline massive Schäden für Menschen und Umwelt.