
CO-Pipeline: Ratingen unterstützt Gegner am BVG
Der Rechtsstreit um die CO-Pipeline durch den Kreis Mettmann geht weiter. Die Stadt Ratingen hat den Pipelinegegnern jüngst weiterhin ihre Unterstützung zugesagt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.03.2021 10:35
Zuletzt hatte das Oberverwaltungsgericht Münster die privaten Klagen aus dem Kreis gegen die Pipeline abgewiesen. Damals wurde keine Revision zugelassen - die wollen die Kläger sich jetzt beim Bundesverwaltungsgericht erstreiten. Die Pipeline der Firma Covestro soll giftiges Kohlenmonoxid über weite Teile durch den Kreis Mettmann transportieren. Dagegen wehren sich Anwohner und auch Städte seit Jahren. Sie haben vor allem Sicherheitsbedenken. Das OVG in Münster sah ihre Einwände zuletzt aber als unbegründet an und ließ kein weiteres Revisionsverfahren mehr zu. Dagegen wehren die privaten Kläger aus dem Kreis sich jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht. Der Kreis und Städte wie Langenfeld, Ratingen, Monheim und Erkrath hatten ihre Unterstützung angekündigt. Bei einem Erfolg wäre eine Revision gegen das OVG-Urteil doch noch möglich.
Eine der Klägerinnen ist Gerlinde Muhr-Birkhan aus Monheim:
Auch der Erkrather Pipelinegegner Wolfgang Cüppers kämpft seit Langem gegen das Projekt. Die Pipeline sei gefährlich, so Cüppers:
Aufgeben werde man nicht, so Cüppers weiter:
Der Kreis und Städte wie Langenfeld, Ratingen, Monheim und Erkrath hatten ihre Unterstützung angekündigt. Bei einem Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht wäre eine Revision gegen das OVG-Urteil doch noch möglich.