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CO-Pipeline: Gegner wollen weiterkämpfen
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CO-Pipeline: Gegner wollen weiterkämpfen

Die Gegner der umstrittenen CO-Pipeline durch den Kreis Mettmann werden auch nach dem gestrigen Urteil weiterkämpfen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte die Klagen gegen die Pipeline als unbegründet abgewiesen. Die Kohlenmonoxid-Leitung sei sicher für Umwelt und Gesundheit. Jetzt besteht unter anderem noch Hoffnung auf eine Revision des Urteils.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.09.2020 03:41

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Erkraths Bürgermeister Schultz sprach von einer herben Enttäuschung. Er habe nach wie vor massive Sicherheitsbedenken, weil die Pipeline quer durch Erkrather Stadtgebiet verlaufe. Laut den Grünen im Kreis Mettmann missachte das Urteil die Sorgen der Bürger zugunsten wirtschaftlicher Interessen. Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig können die Kläger sich jetzt noch eine Revision gegen das Urteil erstreiten. Der Kreis und Städte wie Langenfeld, Ratingen, Monheim und Erkrath haben bereits ihre Unterstützung angekündigt. Außerdem stehen noch kleinere Klagen, etwa aus Ratingen und Hilden vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf aus.

 

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