
CO-Pipeline-Gegner nach Currenta-Verkauf alarmiert
Die Pharma- und Agrarchemiekonzerne Bayer und Lanxess haben den Chemieparkbetreiber Currenta ins Ausland verkauft. Die Gegner der geplanten CO-Pipeline, die durch weite Teile des Kreises Mettmann verläuft, sind alarmiert.
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2019 11:02
Die Pipeline-Gegner haben sich jetzt mit einem Schreiben an Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher gewandt und sie um einen Termin gebeten. Sie möchten sich die Akten nach dem Currenta-Verkauf ansehen. Es gebe Ungereimtheiten bei den Zuständigkeiten. Currenta betreibt den Chempark in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Die geplante Pipeline soll die Standorte Dormagen und Uerdingen verbinden und hochgiftiges Kohlenmonoxid transportieren. Dagegen hat sich vor über 10 Jahren Widerstand im Kreis Mettmann gebildet. Die Pipeline-Gegner haben eine Inbetriebnahme bisher verhindert.