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CO-Pipeline: Gegner kritisieren Pflege und Sicherheit
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CO-Pipeline: Gegner kritisieren Pflege und Sicherheit

Die Gegner der umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen äußern wieder Kritik an der Leitung, die auch durch den Kreis Mettmann führt. Die Initiative spricht von Auffälligkeiten bei der Überwachung und Pflege der Anlage.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2026 13:04

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Die Mängel seien den Pipeline-Gegnern bei einem Spaziergang von Hilden nach Langenfeld an den Markierungspfählen der CO-Pipeline aufgefallen. Unter anderem fehle die Schutzabdeckung und die Elektroleitungen liegen offen für mögliche Saboteure. Außerdem werde an den Markierungspfählen auf den Chemiepark Marl im nördlichen Ruhrgebiet als Ansprechpartner verwiesen - und nicht etwa auf die näher gelegenen Chemparks in Dormagen oder Krefeld. Bei einem Anruf lande man nicht direkt bei einem Fachbereich, sondern bei einem Pförtner am Empfang. Die Pipeline-Gegner deuten das als Zeichen für ein sinkendes Interesse an dem umstrittenen Projekt. Die Kohlenmonoxid-Leitung ist zwar bereits im Boden verlegt, ging aber nie in Betrieb. Das verhindern die Gegner seit inzwischen 18 Jahren.

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