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Bund und Länder einigen sich auf flächendeckend 2G
© Land NRW / Ralph Sondermann
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Bund und Länder einigen sich auf flächendeckend 2G

Bund und Länder haben sich offenbar geeinigt, dass Personal in Heil- und Pflegeberufen generell geimpft sein soll. Außerdem haben die Länder eine flächendeckende 2G-Regelung angekündigt. 3G soll am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln gelten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.11.2021 17:13

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Die 2G-Regel soll demnach dann eingeführt werden, wenn eine bestimmte Anzahl von Klinikeinweisungen Infizierter überschritten wird. Die Rede ist von drei Klinikeinweisungen von Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Liegt der Wert darüber, hätten zu Freizeit- und Sportveranstaltungen sowie in der Gastronomie und beim Ausüben von Sport nur Geimpfte und Genesene Zutritt. Liegt die Hospitalisierungsrate über sechs, soll dem Beschlussentwurf nach an besonders gefährdeten Orten sogar 2Gplus gelten. Das würde etwa für Diskos, Clubs oder Bars gelten. Dort müssten dann auch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen Test vorlegen. Bund und Länder haben sich außerdem auf 3G am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln geeinigt. Über eine mögliche Impfpflicht in Heil- und Pflegeberufen herrschte ebenfalls Einigkeit: Die Länderchefs und -chefinnen wollen, dass dieses Personal generell geimpft ist. Kanzlerin Merkel sagte, der Bund werde darüber in Kürze entscheiden.

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