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BUND kritisiert Ratingen für Verkehrskonzept
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BUND kritisiert Ratingen für Verkehrskonzept

Der Bund für Umwelt und Naturschutz kritisiert die Stadt Ratingen für ihre halbherzigen Bemühungen in Sachen Umweltschutz. Einerseits würde die Stadt für Alternativen zum Auto werben, andererseits aber den PKW-Verkehr stärken.

Veröffentlicht: Mittwoch, 30.10.2019 05:38

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Laut BUND verfolge die Stadt zwei gegensätzliche Strategien: Im Rahmen ihres Klimaschutzkonzeptes wolle sie den ÖPNV und den Radverkehr stärken, um CO2 einzusparen. Andererseits tue die Stadt viel, um noch mehr PKW-Verkehr in der Innenstadt zu fördern. So habe die Stadt gerade die Verlängerung des kostenfreien Parkens beschlossen und habe zugestimmt, weitere 70 Parkplätze auf dem ehemaligen Hertie-Areal zu schaffen. Das werde eher zu mehr PKW-Verkehr in der Stadt führen, so der BUND. Die Stadt verfolge dabei vermutlich wirtschaftliche Interessen, nämlich mehr Menschen zum Einkaufen nach Ratingen zu locken.Dabei würde es sogar langfristig mehr Menschen in die Innenstadt ziehen, wenn die Stadt Alternativen zum Auto besser fördern würde, so der BUND.

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