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Blutspendedienst-West gegen Vorstoß Lauterbachs
© Universitätsklinikum Düsseldorf
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Blutspendedienst-West gegen Vorstoß Lauterbachs

Bundesgesundheitsminister Lauterbach will es homosexuellen Männern leichter machen, Blut zu spenden. Damit will er die oft als diskriminierend kritisierte Regelung aufgrund der sexuellen Orientierung aufweichen. Bisher sieht die Bundesärztekammer vor, dass Homosexuelle Männer - sollten sie Sex mit wechselnden Partnern gehabt haben - vier Monate mit dem Blutspenden warten müssen. Die Kammer sieht das HIV-Übertragungsrisiko hier erhöht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.01.2023 04:39

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Stephan David Küpper vom Blutspendedienst-West in Ratingen sieht das Vorhaben des Ministers kritisch:

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Stephan David Küpper - Blutspendedienst-West
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Bei heterosexuellen Männern, die mit vielen Partnerinnen Geschlechtsverkehr hatten, gelte ebenfalls eine Wartezeit. Diese sei in beiden Fällen für die PCR-Testung auf HIV notwendig.

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