
Bilanz zum "Blitzermarathon"
In der letzten Woche wurde im Kreis Mettmann verstärkt geblitzt. Die Polizei hat jetzt eine Bilanz gezogen.
Veröffentlicht: Montag, 24.04.2023 11:58
Von Montag (17. April) bis Sonntag (23. April) wurden knapp über 400 Autofahrer geblitzt. Die meisten mussten nur ein Verwarngeld zahlen, weil sie nicht übermäßig zu schnell waren.In 84 Fällen allerdings gab es neben einer Geldbuße auch ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren, heißt es von der Polizei im Kreis Mettmann. Unrühmlicher Spitzenreiter war hier ein 48-jähriger Motorradfahrer aus Gelsenkirchen. Er war mit 110 km/h auf der Bonsfelder Straße unterwegs. Dort gilt Tempo 50. Den Mann erwartet ein Bußgeld von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot. Die Stadt mit den meisten Rasern letzte Woche war Hilden, gefolgt von Mettmann und dann Langenfeld.
So sah die Bilanz in den einzelnen Städten aus:
- Ratingen: 61 Geschwindigkeitsübertretungen
- Velbert: 25 Geschwindigkeitsübertretungen
- Wülfrath: 4 Geschwindigkeitsübertretungen
- Heiligenhaus: 7 Geschwindigkeitsübertretungen
- Mettmann: 89 Geschwindigkeitsübertretungen
- Langenfeld: 83 Geschwindigkeitsübertretungen
- Haan: 13 Geschwindigkeitsübertretungen
- Erkrath: 10 Geschwindigkeitsübertretungen
- Monheim: 20 Geschwindigkeitsübertretungen
- Hilden: 97 Geschwindigkeitsübertretungen
Die Polizei weist darauf hin, dass sich die unterschiedlichen Zahlen insbesondere daraus ergeben, dass in manchen Städten vergleichsweise stärker kontrolliert wurde als in anderen Städten. Zudem hatten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Rahmen des Wach- und Wechseldienstes die Aktionswoche durch Laser-Kontrollen dann unterstützt, wenn es die allgemeine Einsatzlage zugelassen hatte. Ferner weist die Kreispolizeibehörde Mettmann darauf hin, dass auch außerhalb der bundesweiten Aktionswoche täglich Geschwindigkeiten kontrolliert werden.