
Autohändler vor Gericht
Mehrere Autohändler - unter anderem aus Erkrath und Haan - stehen ab Donnerstag (20.06.) vor Gericht. Ihnen wird bandenmäßige Steuerhinterziehung in großem Stil vorgeworfen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.06.2024 12:52
Fünf Autohändler sollen sich als Bande zusammengeschlossen haben, um mit Briefkastenadressen und Scheinfirmen über 37 Millionen Euro Steuern zu hinterziehen, berichtet die Deutsche Presseagentur. Angeklagt sind eine Frau und vier Männer. Laut Anklage haben sie Autos zum Schein über eigens gegründete ungarische und italienische Firmen ins Ausland verkauft, obwohl die Abnehmer vielfach Autohändler in Deutschland waren.
So sei es ihnen möglich gewesen, beim Weiterverkauf der Fahrzeuge die Umsatzsteuern zu hinterziehen. Beim Prozessauftakt haben sich die Angeklagten zum Tatvorwurf nicht geäußert. In den Fokus der Ermittler waren die Autohändler Anfang 2021 nach einem Hinweis der italienischen Steuerbehörde geraten.