
Atypische Beschäftigung
Im Kreis Mettmann haben besonders viele Frauen einen Halbtags- oder Teilzeit-Job. Männer machen sich dagegen häufig selbstständig. Das ist das Ergebnis einer neuen Landesstatistik, die auf Zahlen des Mikrozensus 2022 beruht.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.07.2023 04:35
Demnach waren vergangenes Jahr von insgesamt rund 210.000 Erwerbstätigen im Kreis Mettmann 27.000 Frauen, die einer sogenannten atypischen Beschäftigung nachgehen. Die also 20 oder weniger Stunden pro Woche arbeiten oder sich etwa in einem Zeitarbeitsverhältnis befinden. Bei den Männern waren es dagegen nur etwa 12.000 geringfügig Beschäftigte, so die Landesstatistiker. Ähnlich hoch fiel auch die Zahl der Männer aus, die als Selbständige arbeiten. Unterm Strich liegt der Kreis Mettmann damit im NRW-Trend: Auch auf Landesebene hat es vergangenes Jahr mehr Frauen in atypischer Beschäftigung gegeben als Männer.