
Arbeitsmarkt weiter unter Druck
Der Arbeitsmarkt im Kreis Mettmann kämpft mit Fachkräftemangel. Weiterbildung und Integration bleiben 2026 die wichtigsten Maßnahmen gegen die Herausforderungen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.2026 05:23
Der Arbeitsmarkt im Kreis Mettmann steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Die Arbeitslosenquote stieg im vergangenen Jahr auf 7,2 Prozent, was fast 19.000 Arbeitslose bedeutet. Unternehmen zögern mit Neueinstellungen, da Unsicherheiten und sich wandelnde Jobprofile die Planung erschweren. Besonders der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Problem.
Die Arbeitsagentur betont, dass Weiterbildung der Schlüssel zur Lösung ist. Ohne Zuwanderung sei der Bedarf an Fachkräften nicht zu decken. Migration trägt bereits dazu bei, die Lücken zu schließen: Viele Geflüchtete und Menschen mit ausländischem Pass arbeiten inzwischen in qualifizierten Berufen. Auch im Jahr 2026 bleiben Weiterbildung und Integration entscheidend, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen.
In unserer Region stieg die Arbeitslosigkeit in allen Geschäftsstellen der Arbeitsagentur an, mit Ausnahme von Haan und Hilden, wo die Quote stabil blieb. Die stärkste Zunahme meldeten Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath.