
Anbieter von E-Scootern gegen Gebühren - Nicht bei uns
Viele Kommunen in NRW streiten sich mit den Anbietern von E-Scootern. Denn sie berechnen für den Betrieb der Scooter Gebühren. Laut den Anbietern schaden die dem Geschäft und sind teilweise willkürlich hoch. Gegen die Stadt Köln wird schon geklagt, es geht um eine halbe Million Euro. E-Scooter gibt es im Kreis Mettmann auch, solche Probleme aber nicht - so die Städte auf Nachfrage.
Veröffentlicht: Freitag, 10.03.2023 08:40
Das Langenfelder Rathaus berichtet zwar von Problemen - aber nicht mit den Anbietern, sondern den Nutzern. Hier gebe es viele Beschwerden, zum Beispiel darüber, wie die E-Scooter geparkt werden. In der Regel beschäftige man sich hier also mit Fehlverhalten der Fahrer. Auch Langenfeld erhebt eine Gebühr für den Betrieb, 50 Euro pro Jahr und Scooter. Bei voller Auslastung springen so rund 15.000 Euro pro Jahr für den Haushalt heraus. Die Stadt Monheim stellt den Anbietern dagegen keine Kosten für das Betreiben der Scooter in Rechnung.