
Allianz gegen Kriminalität
Langenfeld schließt sich mit mehreren Städten aus dem Bergischen Land zusammen, um organisierte Kriminalität künftig besser zu bekämpfen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 12:54
Gemeinsam mit Wuppertal, Solingen, Remscheid und Leverkusen wird die „GeKo Rhein-Wupper“ gegründet – eine gemeinsame Koordinierungsstelle für Informationsaustausch und Prävention. Ziel ist es, Erkenntnisse schneller über Stadtgrenzen hinweg zu teilen und Maßnahmen besser abzustimmen. Im Fokus stehen unter anderem Banden- und Clankriminalität, Sozialleistungsmissbrauch, Problemimmobilien und Geldwäsche. Die Koordinierung übernimmt Wuppertal. Die Personalkosten teilen sich die fünf Städte, teilt die Stadt Langenfeld mit. Das Land NRW unterstützt das Projekt mit rund 280.000 Euro aus dem Förderprogramm „Interkommunale Zusammenarbeit“. Durch den engeren Austausch zwischen Rathäusern, Polizei und weiteren Behörden sollen kriminelle Strukturen künftig früher erkannt und wirksamer bekämpft werden.