
Aktuelle Krisen treffen Studierende hart
Studierende im Kreis Mettmann könnten Energiekrise und massive Inflation jetzt besonders treffen. Das fürchtet die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.09.2022 04:52
Sie fordert das Land NRW auf, Studierenden mehr unter die Arme zu greifen. Sonst drohten die Studierendenzahlen noch weiter zu sinken als ohnehin schon. Studierende sind durch steigende Lebenshaltungskosten besonders belastet. Laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft können sich viele von ihnen das Studium nicht mehr leisten. Ein Nebenjob reiche oft nicht mehr, um Miete, Lebensmittel und Fachliteratur zu zahlen. Schon die Coronapandemie habe dafür gesorgt, dass das Studium unattraktiver geworden sei, so die GEW. Entlaste die Politik die Studierenden nun nicht in ihrer aktuellen Situation, werde die Zahl der Studienanfänger weiter zurückgehen. Eine Lösung könnte laut Gewerkschaft sein, dass das Land NRW nun die Hilfen des Bundes selbst noch einmal aufstockt.