Nachrichten vom 15.08.2018

Langenfeld

LKW-Auflieger verschwunden

In Langenfeld haben Unbekannte einen LKW-Auflieger gestohlen. Das teilt die Polizei mit. In der vergangenen Nacht ist der LKW-Auflieger vom Straßenrand an der Elisabeth-Selbert-Straße im Stadtteil Berghausen verschwunden. Er war mit Aluminium beladen. Der Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro. Die Polizei sucht nach Hinweisen.

Polizei Langenfeld: 02173 - 2886310

LKW Auflieger - Marke Koegel s24-1, dunkelgrau, Kennzeichen: NE-MM 1628
 
 

Region

LKW rast in Stauende

Auf der A46 hat ein LKW Fahrer ein Stauende übersehen und einen größeren Verkehrsunfall verursacht. Das teilt die Polizei mit. Gegen 6 Uhr morgens ist ein 50-Jähriger LKW Fahrer mit seinem LKW inklusive seinem mit Neuwagen beladenen Anhänger zwischen Wuppertal Barmen und Wuppertal Elberfeld in einen LKW vor ihm gefahren. Dabei schob er diesen in zwei PKW. Außer dem 50-jährigen Unfallverursacher blieben alle Beteiligten unverletzt. Der LKW-Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die A46 Richtung Wuppertal blieb bis halb elf gesperrt. Der Sachschaden beträgt rund 50.000 Euro, so die Polizei.
 
 

Düsseldorf

Messerattacke in der Straßenbahn

In Düsseldorf im Stadtteil Flingern hat heute Morgen ein geistig verwirrter Mann eine Frau mit einem Messer attackiert. Gegen halb neun soll der 54-Jährige Düsseldorfer in der Straßenbahn 709 die 27-Jährige Frau mit einem Messer angegriffen haben. Dabei fügte er der Frau eine schwere Schnittverletzung zu, verließ anschließend die Bahn und soll sich vor einen Kiosk gesetzt haben. Die Polizei hat den Mann festgenommen und die Tatwaffe sichergestellt. Die 27-Jährige Frau befindet sich nicht in Lebenfsgefahr. Augenzeugen mussten durch Notfallseelsorger betreut werden.
 
 

Wuppertal

Kinder greifen Polizisten an

In Wuppertal haben Kinder einen Polizisten verletzt. Der Beamte war zuvor zu einem Kaufhaus gerufen worden. Dort hatten Laden-detektive gestern eine Gruppe Kinder im Alter zwischen drei und 15 Jahren festgehalten. Sie hatten dort versucht zu klauen. Gegen die Ermittlungen der Polizei hatten sich die Kinder massiv gewehrt. Die Beamten wurden geschlagen und einer von ihnen in den Arm gebissen. Ein 13-Jähriger kam darauf hin in Absprache mit der Stadt in eine Jugendpsychiatrie. Ein 12-Jähriger und sein dreijähriger Bruder wurden ihrer Mutter übergeben.
 
 

Düsseldorf

Prozess wegen versuchten Mordes

Weil er eine Warnbake auf die Straße geworfen hat, muss sich ein 30-Jähriger vor dem Landgericht Düsseldorf bald wegen versuchten Mordes verantworten. Das hat die zuständige Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Bei der Tat im vergangenen April war ein Autofahrer und seine Beifahrerin nur knapp mit dem Schrecken davon gekommen.
Passiert war das ganze am Kö-Tunnel in Düsseldorf. Der Autofahrer - ein 46-jähriger Hildener - hatte noch gesehen, wie ein Mann eine Warnbake von der Brücke warf. Sein Auto wurde getroffen - verletzt wurden er und seine Beifahrerin nicht. Der Täter war anschließend offenbar seelenruhig weitergelaufen. Er wurde jedoch von Zeugen beobachtet und verfolgt. So konnte die alarmierte Polizei den Mann festnehmen. Seit dem sitzt er in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte weist die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft von sich. Der Prozess vor dem Landgericht wegen versuchten Mordes soll am 10. September starten.
 
 

Düsseldorf

An der Uniklinik wird weiter gestreikt - Verdi lehnt Angebot der Klinikleitung ab

Im Streit um schlechte Arbeitsbedingungen an der Uniklinik Düsseldorf hat die Klinikleitung jetzt ein neues Angebot vorgelegt. Um das vorhandene Personal in der Pflege zu entlasten, will sie 100 zusätzliche Stellen schaffen. 30 davon noch in diesem Jahr. Die Gewerkschaft Verdi lehnt das Angebot allerdings ab. Die 100 zusätzlichen Stellen reichen nicht aus, sagt Verdi. Damit wird der Streik am größten Krankenhaus in Düsseldorf weitergehen. Gestern waren rund 400 Klinik-Beschäftigte vor das Düsseldorfer Rathaus gezogen um auch dort auf ihre Überlastung im Arbeitsalltag aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Geisel hat seine Unterstützung zugesichert. Er möchte zeitnah Gespräche mit der Unikinik-Leitung führen. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wurde bereits um Hilfe und Vermittlung im Streit gebeten. Bereits seit Mitte Juni legen immer wieder Beschäftigte die Arbeit nieder, um für bessere Arbeitsbedingungen zu streiken. Dadurch fallen zahlreiche OP´s aus. Viele Betten in der Uniklinik müssen unbelegt bleiben, weil Patienten nicht ausreichend versorgt werden können.

 
 

Wülfrath

Open-Air-Kino "Tunnelflimmern" fällt in diesem Jahr aus

Das Open-Air-Kino "Tunnelflimmern" in Wülfrath ist überraschend abgesagt worden. Das "Aus" in diesem Jahr teilt die Stadt auf ihrer Homepage mit. Grund sind demnach persönliche Gründe des Mitveranstalters. Bereits gekaufte Karten werden erstattet, heißt es. Wie das genaue Verfahren dazu abläuft, werde in Kürze bekannt gegeben. Ziel ist, das Tunnelflimmern im nächsten Jahr wieder zu veranstalten.
 
 

Mettmann

Feuer in Schreinerei

In einem Möbelbauunternehmen in Mettmann hat es am Nachmittag gebrannt. Mehrere Löschzüge mussten in das Industriegebiet "Am Korreshof" ausrücken. Verletzt wurde niemand, sagt ein Sprecher. Die Mitarbeiter der Schreinerei hatten die Flammen schnell genug bemerkt und die Halle verlassen können. Das Feuer war demnach in einer Filteranlage ausgebrochen.
 
 

Velbert/Mettmann/Wuppertal

Ärztemangel in den Ferien - Frauenklinik muss vorübergehend schließen

Die oft dünne Personaldecke in Krankenhäusern ist ab heute unter anderem im Velberter Helios Klinikum Niederberg deutlich spürbar. Dort muss ab heute der Kreißsaal schließen. Ab Samstag dann sogar die gesamte Frauenklinik des Klinikums. Beide bleiben bis zum 26. August geschlossen. Es fehlen Ärzte, heißt es von der Klinik. Im Velberter Klinikum werden täglich bis zu drei Entbindungen vorgenommen. Sie sollen unter anderem vom Heliosklinikum in Wuppertal und vom EVK in Mettmann übernommen werden. Auch andere Kliniken in der Region wissen, dass die Personaldecke jetzt in der Urlaubszeit dünner wird. Darum werden Dienstpläne teilweise schon ein halbes Jahr vorher gemacht, sagt uns etwa das St. Marien-Hospital in Ratingen. Alles sei aber nicht vorhersehbar. Auch das EVK sagt, notfalls müsse zum Wohle der Patienten auch mal einem Arzt der Urlaub gestrichen werden.

 
 
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  • 19:30h (15.8.2018)