Aktuell vom 30.03.2015

Konsequenzen aus der Germanwings-Katastrophe

In den französischen Alpen wird weiter nach dem Flugdaten-Schreiber gesucht. Er könnte Hinweise darauf liefern, was sich tatsächlich im Germanwings-Cockpit kurz vor dem Absturz abgespielt hat.

Bisher ist es ja nur ein Verdacht, dass der Co-Pilot die Maschine absichtlich gegen die Felswand gesteuert hat. Auch die Suche nach sterblichen Überresten der insgesamt 150 Opfer wird fortgesetzt. Bisher konnten die Ermittler DNA von mehr als der Hälfte der Opfer identifizieren. Inzwischen sind sich die größeren Fluggesellschaften in Deutschland einig, die Cockpit-Regeln zu verschärfen. Im Cockpit sollen immer zwei Personen anwesend sein, auch wenn der Pilot oder der Co-Pilot kurzzeitig das Cockpit verlässt. Auch über Änderungen bei der Schweigepflicht der Ärzte wird diskutiert. Am 17. April soll mit einem Gottesdienst und einem staatlichen Trauerakt im Kölner Dom der Opfer gedacht werden. Für die ums Leben gekommenen 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern soll es am kommenden Mittwoch einen öffentlichen Trauergottesdienst geben.

Die Lage nach dem Germanwings-Absturz war auch Thema bei Katharina te Uhle AM MITTAG.

 
 


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