Nachrichten vom 26.06.2017

Mettmanner Innenstadt soll autofrei werden

Es gibt Kritik für die Pläne

Die aktuelle Unterschriftenaktion und der Start einer Online-Petition gegen das beschlossene Verkehrskonzept für eine autofreie Mettmanner Innenstadt haben lediglich symbolischen Wert. Das sagt die Stadt. Hintergründe sind vielen Anfragen dazu von Mettmanner Bürgern.
Die Aktionen von der Werbegemeinschaft "Mettmann Impulse" und der Fraktion "Bürger für Mettmann" hätten keine Auswirkungen auf die sogenannte Netztrennung am Jubiläumsplatz, sagte ein Sprecher im Rathaus der Stadt. Für ein wirksames Bürgervotum sind demnach erforderliche Formalitäten versäumt worden. Die Netztrennung sieht vor, durch Sperrungen und Umbauten den Durchgangsverkehr um die Mettmanner Innenstadt herumzuführen. Sie war 2016 vom Rat der Stadt beschlossen worden. Viele Einzelhändler fürchten dadurch weniger Kunden und Umsätze. Einige sehen sich sogar in ihrer Existenz bedroht.
 
 

Unfallschwerpunkt soll beseitigt werden

Bald neue Ampelschaltung an Kreuzung B7 / Elberfelderstraße

Der Kreis Mettmann will in Kürze die Ampelschaltung an der Kreuzung B7 / Elberfelder Straße anpassen. Der Bereich hat sich mittlerweile zum Unfallschwerpunkt entwickelt. Erst vor kurzem wurde an der Kreuzung ein Motorradfahrer beim Abbiegen schwer verletzt. Im vergangenen Jahr hatte es an der gleichen Stelle vier Mal gekracht.
Das Problem: Bei Linksabbiegern, die vom Gruitener Weg in die Elberfelder Straße einbiegen und dem Gegenverkehr aus Richtung Wuppertal schalten die Ampeln gleichzeitig auf Grün. Vor allem ortsfremde Autofahrer erkennen das oft zu spät. Ein weiteres Problem besteht in der Signalisierung. Ein blinkender, gelber Pfeil weist abbiegende Autofahrer auf den Gegenverkehr hin, doch schaltet sich dieser zu spät ein. Gleichzeitig werden PKWs aus Richtung Wuppertal erst kurz vor der Kreuzung auf eine Temporeduzierung hingewiesen.
Nach einer Ortsbegehung von Unfallkommission und Vertretern der Kreispolizei will man nun handeln. So soll der Linksabbieger-Verkehr in Richtung Mettmann bald eine eigene Ampel erhalten und getrennt vom Geradeausverkehr geregelt werden.
 
 

Tauben in Ratinger Innenstadt

CDU-Fraktion will tierschutzgerechte Bekämpfung

Weniger Tauben in der Ratinger Innenstadt: Das fordert die CDU in einem Antrag. So sollen tierschutzgerechte Maßnahmen eingesetzt werden, um das Problem in den Griff zu bekommen. Eine Möglichkeit sind Taubenschläge, in denen die Tiere gefüttert und versorgt werden. Die Tauben sollen aber weiterhin die Möglichkeit haben in die Stadt zu fliegen. Das "Institut für Stadt-tauben" kritisiert das und will, dass die Taubenschläge außerhalb der Stadt eingerichtet werden. Die Stadtverwaltung soll nun die verschiedenen Ansätze prüfen und eine Lösung präsentieren.
 
 

Düsseldorf - angebliche Schüsse auf Spielplatz

Auf Kinder wurde laut Polizei nicht geschossen

Im Fall der angeblichen Schüsse auf einem Spielplatz in Düsseldorf-Flingern gibt die Polizei in Teilen Entwarnung. Bei einem durch Löcher beschädigten Kinder-Fahrradhelm schließen die Ermittler inzwischen aus, dass das Kind beschossen wurde. Allerdings könnte der Helm einzeln Ziel von Schüssen gewesen sein, nachdem das Kind ihn abgesetzt hatte, sagte ein Sprecher der Agentur dpa. Die Mutter aus vier Jahre alten Mädchens hatte am Samstag die Polizei alarmiert, nachdem sie mehrere Löcher im Helm ihrer Tochter entdeckt hatte.
 
 

Düsseldorf

Vierjährige wurde offenbar auf einem Spielplatz beschossen

Auf einem Spielplatz in Düsseldorf ist vermutlich ein vierjähriges Mädchen mit einem Luftgewehr beschossen worden. Die Polizei prüft aktuell einen Vorfall auf einem Spielplatz am Hermannplatz in Flingern. Dort hatte das Mädchen am Samstagnachmittag gespielt - verletzt wurde es nicht. Die Mutter hatte sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sie plötzlich verdächtige Schäden am Fahrradhelm ihrer Tochter entdeckt hatte. Diese könnten von einem Luftgewehr stammen, heißt es von der Polizei. Die Untersuchungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Die Ermittler suchen vor allem auch mögliche Zeugen.
 
 

Ratingen

Neue Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge wird fertig

Die neue zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Ratingen wird heute im Laufe des Tages bezugsfertig. Davon geht die Bezirksregierung Düsseldorf aus
Für die neue Unterbringungs-einrichtung in Tiefenbroich wurde ein ehemaliges Verwaltungsgebäude umgebaut. Die neue Einrichtung bietet 940 Plätze, von denen aber nur maximal 500 belegt werden sollen. So können die übrigen Plätze bei Bedarf schnell vergeben werden. Um Konflikte in der Einrichtung zu vermeiden, wollen die Sicherheits- und Betreuungs-dienste ihre Kapazitäten erhöhen. In der ZUE leben die Flüchtlinge maximal 6 Monate. Können sie innerhalb dieser Zeit nicht in ihr Herkunfts-land zurück, werden sie in die Regel-unterkünfte der Kommunen vermittelt. Die Eröffnung der Flüchtlings-unterkunft im Stadt-teil Tiefenbroich hatte sich zuletzt wegen der Umbau-arbeiten und Brandschutz-fragen verzögert.
 
 

Mettmann

Homberger Straße nach Unfall mehrere Stunden gesperrt

In Mettmann musste die Homberger Straße gestern Mittag für Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden. Laut Polizei hatte sich ein 25-jähriger Heiligenhauser mit seinem Wagen überschlagen. Der Mann wurde so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Duisburger Klinik gebracht werden musste. Bisher geht die Polizei davon aus, dass der junge Heiligenhauser viel zu schnell unterwegs war und deshalb von der Straße abkam.
 
 
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  • 19:30h (26.6.2017)